Schwarze Katzen & zerbrochene Spiegel

Aberglaube: Woran wir glauben und warum das gar nicht so dumm ist

11. Oktober 2021 - 17:03 Uhr

Viele Menschen sind abergläubisch

Die einen stehen offen dazu, die anderen sind es heimlich und manche halten wiederum gar nichts davon. Die Rede ist von Aberglaube. Denn der ist bei vielen Menschen ein täglicher Begleiter im Alltag. Ob die Begegnung mit einer schwarzen Katze, Scherben oder unter einer Leiter stehen – die Liste der Dinge, die angeblich Pech bringen sollen, ist quasi endlos. Doch wieso sind wir eigentlich abergläubisch? Die Antwort darauf und woher die einzelnen "Pechbringer" eigentlich kommen, das sehen Sie im Video.

Aberglaube kann sogar positiv sein

Aberglaube muss aber nicht immer mit etwas Negativem behaftet sein, denn er kann uns sogar helfen, eine positivere Einstellung im Leben zu haben. So besitzen viele Menschen beispielsweise einen Talisman.

Und es gibt sogar viele Rituale, die mit einem positiven Aberglauben verbunden sind, beispielsweise das Werfen des Brautstraußes, der Polterabend oder das symbolische Daumen drücken: "Aberglaube hilft uns, uns selbst positiv zu unterstützen. Denn bei genau solchen Dingen werden in unserem Gehirn massiv Glücksbotenstoffe freigesetzt. Und wenn ich daran glaube, dass etwas gut geht, hab ich meistens auch recht. Wir unterschätzen da oft die Kraft unserer Gedanken", sagt die Psychologische Beraterin Ruth Marquardt.

Genau so können uns aber auch negative Gedanken beeinflussen. Deshalb sollten wir besser weniger um Freitag, den 13., bangen, sondern uns eher auf den positiven Aberglauben konzentrieren - dann klappt es bestimmt auch mit dem Glück! (kse)