Färben ist nicht immer notwendig

Graue Haare abdecken: Die 6 besten Tricks

Die ersten grauen Haare zeigen sich? Das ist kein Grund zur Panik
© iStockphoto, nedza

06. Juli 2020 - 11:19 Uhr

Bloß keine Panik schieben wegen der ersten grauen Haare!

Schon ab 30 sprießen bei vielen Frauen und Männern die ersten grauen Härchen. Das gehört leider zum natürlichen Alterungsprozess dazu. Aber die wenigsten Betroffenen wollen sich damit abfinden – und das müssen sie auch nicht! Wir zeigen Ihnen, wie Sie erste graue Haare zuverlässig abdecken können.

von Isabel Michael

Warum werden die Haare grau?

Je älter wir werden, desto weniger Melanin bilden die Melanozyten in unseren Haarfollikeln. Reicht das Melanin also nicht mehr aus, bilden sich kleine Luftbläschen in den Haaren. Deshalb erscheinen sie grau. Wann sich die ersten grauen Haare zeigen, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Doch schon in den Dreißigern entdecken viele erste graue Härchen in der Mähne.

Möglichkeit 1: Auszupfen

Sie werden nur von sehr wenigen grauen Haaren geplagt? Diese fallen natürlich bei braunen oder schwarzen Haaren umso mehr auf. Stören diese Sie sich extrem daran, können Sie die Härchen auch einfach mit einer Pinzette* 🛒 auszupfen.

Möglichkeit 2: Coloration

Ebenfalls ziemlich simpel: Die grauen Haare mit einer guten Haarfarbe abdecken. Die Färbemethode eignet sich dann, wenn bereits viele graue Haare bei einer dunklen Naturhaarfarbe vorhanden sind. Hierbei sollten Sie auf jeden Fall auf Colorationen* 🛒 setzen, die eine Grauhaarabdeckung garantieren. Eine gute Alternative zur chemischen Haarfarbe sind auch Hennafarben. Wählen Sie am besten eine Haarfarbe, die Ihrem Naturton möglichst nahe kommt. Zu lange einwirken lassen, sollten Sie die Farben jedoch nicht, da graue Haare die Farbe sehr schnell annehmen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie sich an einen Friseur wenden.

Möglichkeit 3: Natürliche Haartönung (bei dunklen Haaren)

Wenn Sie sehr viel Wert auf Natürlichkeit legen und noch zögern, Hennafarben zu verwenden, könnte Ihnen auch diese natürliche Haartönung gefallen.

Sie brauchen:

So geht es:
Übergießen Sie den schwarzen Tee und die Salbeiblätter mit 100 Milliliter kochendem Wasser. Lassen Sie die Mischung anschließend eine halbe Stunde lang ziehen. Anschließend das Ganze Abseihen und die Teeblätter ausdrücken. Nach dem vollständigen Abkühlen des Aufgusses fügen Sie nun das Rosmarinöl hinzu. Füllen Sie die Mischung nun in eine kleine Sprühflasche* und sprühen Sie die natürliche Tönung auf Ihre frisch gewaschenen, handtuchtrockenen Haare. Arbeiten Sie die Mischung gut mit den Händen ein und lassen Sie sie ein paar Minuten lang einwirken. Sie können die Tönung – je nach gewünschter Farbintensität – anschließend wiederholen. Dunkler als Dunkelbraun werden die Haare allerdings nicht.

In der Regel hält das Farbergebnis einige Wochen und verblasst mit der Zeit wieder. Um dem entgegenzuwirken ist es wichtig, regelmäßig nachzutönen.

Möglichkeit 4: Strähnen

Sind nur vereinzelt graue Haare vorhanden und haben Sie von Natur aus hellbraune oder blonde Haare, eignen sich auch Strähnchen sehr gut zur Abdeckung. Diese können im Naturton gezogen werden. Bei dieser Methode können auch ein paar tolle Highlights, die etwas mehr Schwung und Dimension in die Haare bringen, gezogen werden. Mit helleren Akzenten, beispielsweise in einem Karamell- oder Blondton, wirkt man außerdem oft jünger. So schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die Strähnchen sollten Sie jedoch nicht zuhause machen. Sie müssen nämlich genau wissen, wo Sie die Highlights ziehen müssen, damit die grauen Härchen abgedeckt werden. Das fällt alleine ziemlich schwer und kann zu unschönen, fleckigen Ergebnissen führen. Hier also lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und einen Friseur aufsuchen.

Möglichkeit 5: Ansatzpuder und -sprays

Wer nicht immer wieder aufs Neue alle paar Wochen beim Friseur nachfärben lassen möchte, kann auch auf Ansatzpuder* und Ansatzsprays* zurückgreifen. Mit diesen praktischen Hilfsmitteln können graue Härchen am Ansatz gezielt und schnell kaschiert werden. Dabei eignet sich das Ansatzpuder besonders, wenn es sich nur um wenige graue Haare handelt. Einfach das Produkt mit dem Pinsel auf die grauen Stellen auftragen und fertig. Wenn Sie schon in Mehrzahl vorhanden sind, eignet sich ein Ansatzspray besser.

Möglichkeit 6: Re-Nature-Produkte

Sie möchten Ihre Haare weder färben, noch ständig Sprays und Puder zum kurzfristigen Kaschieren verwenden? Dann könnten auch Re-Nature-Produkte* 🛒 für Sie interessant sein. Diese geben Ihren Haaren Stück für Stück deren natürliche Farbe wieder. Dazu müssen diese aber regelmäßig angewendet werden. Sobald Sie die Behandlung beenden, kommen die grauen Haare wieder zum Vorschein.

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