Gemeinsame Delegationsreise beginnt mit TurbulenzenPeter Tschentscher und Daniel Günther gelten bei Ostsee-Reise plötzlich als vermisst!

Premiere für Länderchefs Tschentscher und Günther!
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) starten am Montag (13. April) ihre erste gemeinsame Auslandsreise. Ziel der fünftägigen Delegationsreise sind Polen, Litauen und Lettland – doch schon vor der Reise gibt es Probleme!
Anreise wird zum Abenteuer
Die Delegationsreise beginnt mit Turbulenzen am Boden! Wegen der Streikankündigung der Lufthansa wurde für Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zur Sicherheit ein zweiter Flug mit einer anderen Airline gebucht. Am Flughafen geht dann jedoch alles gut, der ursprüngliche Flieger startet - mit der Delegation an Bord, jedoch ohne Tschentscher und Günther. „Wir wurden auch vermisst gemeldet, wurde mir zumindest gesagt im Flieger, obwohl wir uns extra ausgecheckt hatten”, lacht Daniel Günther im Gespräch mit RTL. Das habe wenigstens für einen gewissen Unterhaltungswert gesorgt. Die beiden Länderchefs hatten den neu gebuchten Flug genommen.
Im Video: Günthers scharfe Worte bei seiner letzten Delegationsreise
Gemeinsam Kontakte pflegen
Am Montagnachmittag (13. April) sind alle Reisenden dann wieder vereint - in Danzig, dem ersten Stopp der Delegationsreise. In der polnischen Stadt wollen Tschentscher und Günther die Hafenkooperation zwischen ihren Bundesländern und den polnischen Ostseehäfen vertiefen. Die Devise: Neue Impulse für Handel, Innovation und politische Zusammenarbeit gewinnen.
Mit dabei sind auch Schleswig-Holsteins Innenministerin Magdalena Finke (CDU), Digitalisierungsminister Dirk Schrödter (CDU), Hamburgs Staatsrätin Liv Assmann (SPD) und weitere Mitglieder des Schleswig-Holsteinischen Landtages sowie der Hamburgischen Bürgerschaft. „Wir arbeiten Jahr für Jahr gut miteinander in den wichtigen Themen des Nordens und Daniel Günther und ich haben uns schon seit geraumer Zeit überlegt, dass wir auch unsere Außenkontakte gemeinsam mal pflegen können”, erklärt Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher im Gespräch mit RTL. Außerdem sei es ein Zeichen, „dass wir eben unsere Interessen auch über Deutschland hinaus gemeinsam vertreten”, ergänzt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther.
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Vorbereitung auf den Krisenfall
Auch sicherheitspolitisch spielt Polen durch die Lage an der NATO-Ostflanke eine wichtige Rolle. „Wir sind eben noch nicht so weit, wie es zum Beispiel Finnland oder wie es eben auch die baltischen Staaten sind in der konkreten Vorbereitung von krisenhaften Situationen”, so Tschentscher.
Auch beim zweiten Stopp in Litauen soll der Fokus auf den Themen Sicherheit und Verteidigung liegen. Die Delegation wird in Nemenčinė die Panzerbrigade Litauen der Bundeswehr besuchen, die an der NATO-Ostflanke stationiert ist. Zudem steht auch das Thema Cybersicherheit auf dem Programm.
Kritische Infrastruktur muss besser geschützt werden
Letzte Station der Reise wird dann Lettlands Hauptstadt Riga sein - dem Zentrum für digitale Innovation im Baltikum. Dort wollen Tschentscher und Günther mit Regierungsvertretern über digitale Souveränität, autonome Systeme und den Schutz kritischer Infrastruktur diskutieren. Auch ein Besuch beim Freihafen Riga steht an, ein Schlüsselpunkt für den Handel und die Sicherheit im Ostseeraum.
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Die Reise soll vor allem ein Signal senden: Hamburg und Schleswig-Holstein wollen als gemeinsames Nord-Duo ihre Verbindungen zu den Partnern rund um die Ostsee ausbauen. Wirtschaftlich, technologisch und strategisch - für ein sicheres Europa.
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche, Pressemitteilung

































