Langer Kampf zurück ins LebenHai-Opfer Leah Stewart sieht nach Koma endlich kleine Tochter wieder

Unendliche Liebe!
Nach der schweren Hai-Attacke von Coogee Beach in Australien gibt es ein weiteres, hoffnungsvolles Gesundheitsupdate von Leah Stewart. Die junge Mutter, die bei dem Angriff unter anderem einen Arm verloren hat, ist nicht mehr in kritischem Zustand – und darf ihre kleine Tochter August zum ersten Mal im Krankenhaus treffen.
Leah Stewart bei Hai-Angriff am Coogee Beach schwer verletzt
Es ist der Moment, auf den Leah Stewart wohl nach dem Hai-Angriff am meisten gewartet hat: Endlich sieht sie ihr 18 Monate altes Kind wieder. Ihr Bruder Joshua Stewart teilte die Nachricht am Donnerstag (25. Juni) in einem Update auf GoFundMe. Schon die ersten Worte klingen nach großer Erleichterung: „Ein paar weitere wunderbare Neuigkeiten für Leah.“
Für Mutter und Tochter muss das Wiedersehen besonders emotional gewesen sein. Joshua Stewart schreibt: „Beide, Leah und August, waren gestern Abend überglücklich, sich zum ersten Mal seit dem Angriff wiederzusehen.“ Er beschreibt, dass sie durch den Angriff zum ersten Mal überhaupt über Nacht voneinander getrennt gewesen waren.
Die junge Mutter war am 13. Juni nur etwa 20 bis 30 Meter vom Ufer entfernt im Wasser, als sie von einem Hai schwer verletzt wurde. Sie erlitt mehrere Bisswunden an Armen und Beinen. Bei dem Tier soll es sich um einen Weißen Hai gehandelt haben. Badegäste und Ersthelfer kämpften danach darum, die starken Blutungen zu stoppen, bis Rettungskräfte eintrafen.
Die 34-Jährige war nach der Attacke schwer verletzt in die Klinik gekommen. Lange lag die Lehrerin sediert auf der Intensivstation. Jetzt ist sie laut Familie „wach und aufmerksam“ und kann wieder mit ihren Angehörigen und dem medizinischen Team sprechen. Für ihre Liebsten kam dieser Schritt schneller als gedacht. „Es ist unglaublich, so viel früher von ihr zu hören, als irgendjemand erwartet hatte“, schreibt ihr Bruder.
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Hai-Opfer benötigt intensive medizinische Betreuung
Trotz aller Erleichterung steht Leah noch ein langer Weg bevor. Ein Arm musste nach der Hai-Attacke amputiert werden, mehrere Operationen liegen bereits hinter ihr. Weitere Eingriffe sind geplant. In dem Update auf GoFundMe heißt es: „Leah wird ihre Geschichte mit der Zeit selbst erzählen wollen, sie erinnert sich an das ganze Ereignis im Detail.“ Im Moment gehe es für sie aber vor allem darum, zu ruhen, zu heilen, Schmerzen zu kontrollieren und wieder erste Bewegungen zu trainieren.
Tausende Menschen haben für die 34-Jährige und ihre Familie gespendet, insgesamt sind bislang 517.471 Australische Dollar (umgerechnet rund 314.000 Euro) zusammen gekommen. Das Geld soll sie unter anderem bei Rehabilitation, Pflege, Prothesen und dem Weg zurück in den Alltag unterstützen.
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Leah Stewart bedankt sich für die Unterstützung

Auch Leah Stewart selbst hat offenbar schon mitbekommen, wie viele Menschen Anteil an ihrem Schicksal nehmen. Ihr Bruder teilt mit: „Leah hat darum gebeten, ihren Dank und ihre Wertschätzung mit allen zu teilen, die sie in dieser schwierigen Zeit unterstützt haben.“ Sie habe bereits einige der liebevollen Nachrichten gesehen, die sie erreicht haben. Antworten könne die 34-Jährige im Moment aber noch nicht.
Ihre Familie weiß, dass die kommenden Wochen schwer werden, denn Leah werde weiter weitere Operationen benötigen, heißt es im Update. Doch nach dem Wiedersehen mit ihrer kleinen Tochter August überwiegt die Hoffnung.
Verwendete Quellen: Channel 9 News, GoFundMe


