Tagelang schwamm dieser Riesenhai durch das flache Wasser vor der dänischen Küste und lockte zahlreiche Schaulustige an, dann wird das Weibchen tot am Strand von Ahlbeck gefunden. 4,7 Meter lang, rund 500 Kilogramm schwer und vermutlich erst 10 bis 15 Jahre alt.
Forschende des Norsön Ozeanarium sezieren den Kadaver. Sie wollen vor allem eine Frage klären Woran ist der Riesenhai gestorben? Dabei stellen sie fest: verhungert ist das Tier offenbar nicht.
„Das ist wirklich spannend. Wir haben tatsächlich festgestellt, dass er bis zu seinem Tod gefressen hatte."
Im Magen finden die Forschenden Plankton und kleine Krebstiere. Auch einige Parasiten entdecken sie. Doch nichts davon liefert bislang eine Erklärung für den Tod.
Auch Plastik oder größere Fischernetze finden die Fachleute nicht. Das Auffälligste ist eigentlich, dass alles, was wir beurteilen können, in Ordnung war.
„Ja. Alles in allem sah es so aus, als wäre der Hai gesund gewesen. Wir haben nichts wirklich auffälliges gefunden."
Woran er gestorben ist, wissen wir allerdings noch nicht. Jetzt sollen Gewebeproben und weitere Funde aus der Sektion untersucht werden. Bis die Ergebnisse vorliegen, bleibt der Tod des jungen Riesenhais ein Rätsel.
Verwendete Quelle: Facebook/ nordsoenoceanarium