„Schockiert und zutiefst bestürzt”Junge Mutter (35) überlebt Hai-Attacke – Bruder fleht um Hilfe

Spendenaktion von Leah Stewart
Ein Bild aus glücklichen Tagen: Leah und ihre Tochter.
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von Camilla Koziol

Sie hat es geschafft!
Leah Stewart (35) hatte Glück im Unglück. Die junge Mutter hat einen Haiangriff an der australischen Küste überlebt. Der Hai attackierte sie, als sie am 13. Juni am Coogee Beach, etwa 30 Meter vor der Küste, schwimmen war. Ihr Bruder bittet nun um Spenden, um die langwierige Genesung und Reha bezahlen zu können.

Leah Stewarts Arm nach Hai-Attacke amputiert

Eigentlich möchte die junge Mutter am Samstagmorgen (13. Juni) eine Runde schwimmen, doch plötzlich ist alles anders. In unmittelbarer Nähe zum berühmten Strandabschnitt Coogee Beach passiert es: Das Tier schlägt unerwartet zu! Augenblicke später beginnt ein dramatischer Rettungseinsatz um ihr Leben.

Am Montag (15. Juni) liegt Leah in kritischem Zustand im lokalen Krankenhaus, wurde mehrfach operiert und verlor einen Arm durch Amputation. Die Verletzungen bei der Hai-Attacke waren heftig. Die 35-Jährige wäre nicht nur fast verblutet. Jetzt muss sie sich auch noch an ein Leben ohne Arm gewöhnen. Aber immerhin: Sie hat überlebt, ihre kleine Tochter und ihr Partner sehen sie wieder.

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„Als Familie sind wir schockiert und zutiefst bestürzt, dass so etwas unserer lebensfrohen Partnerin, Tochter und Mutter passieren konnte. Leah hat einen langen Weg vor sich; eure Unterstützung verbessert ihre Lebensqualität, hilft bei Rehabilitation und Prothesen und macht die Rückkehr zu ihrem Alltag als Mutter möglich”, schreibt ihr Bruder Joshua Stewart nur zwei Tage nach der Attacke auf der Spendenplattform GoFundme.

Er hat eine Spendenseite angelegt, auf der er über den Gesundheitszustand seiner Schwester informiert. Auch ein Spendenkonto wurde hier angelegt. Rund 115.000 Euro (190.000 Australische Dollar, Stand 15. Juni) kamen innerhalb kürzester Zeit zusammen.

Joshau Stewart bedankt sich in dem Text bei den Rettungsschwimmern, Ersthelfern, der Hubschraubercrew und dem engagierten Ärzteteam sowie allen, die der Familie Anteilnahme und Gebete geschickt haben. Alle Beiträge, egal wie groß oder klein, werden direkt Leah, ihrem Partner und der kleinen Tochter zugutekommen, verspricht er.

Ein Sprecher des Rettungsdienstes schilderte die Verletzungen direkt nach dem Angriff als verheerend. Das Opfer habe „sehr schwere Wunden am linken Unterschenkel und an den Armen erlitten. Noch vor Ort erhielt die Schwimmerin Blutkonserven. Anschließend brachten Rettungskräfte sie in kritischem Zustand ins St. Vincent’s Hospital. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte wird sie zahlreiche Operationen benötigen.

Operationen, die Geld und Geduld kosten.

Verwendete Quelle: GoFundme