Ärzte entdecken BlasentumorTattoo-Entfernung abgesagt! Tumor-Schock für Leandro de Souza

Eigentlich will er an diesem Tag nur seine Tattoos weiter loswerden.
Doch kurz vor seinem siebten Laser-Termin machen Ärzte bei Leandro de Souza eine beunruhigende Entdeckung: In seiner Blase sitzt ein etwa sechs mal fünf Zentimeter großer Tumor. Jetzt muss sich der als „meist tätowierter Mann Brasiliens“ bekannt gewordene Mittdreißiger weiteren Untersuchungen unterziehen.
Statt Tattoo-Entfernung bekommt Leandro de Souza schockierende Diagnose
Am Dienstag, dem 11. August 2026, stand eigentlich Leandro de Souzas nächste Tattoo-Entfernung in der Klinik Hell Tattoo in Franco da Rocha im brasilianischen Bundesstaat São Paulo an. Wie g1 berichtet, sollte es seine siebte Sitzung sein. Diese tritt der einst „meist tätowierte Mann Brasiliens” jedoch gar nicht an.
Hellhörig wurde zunächst der für die Tattoo-Entfernung zuständige Biomediziner Giancarlo Pincelli. „Ich fing an, nach seinem Gesundheitszustand zu fragen, wie es ihm geht”, berichtete er laut g1. Daraufhin hält Pincelli eine zusätzliche Untersuchung für sinnvoll. „Ich dachte, ich lasse einen Ultraschall von ihm machen. Also rief ich einen Freund an, einen Radiologen, einen Ultraschallspezialisten”, schildert der Biomediziner.
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Und genau diese Untersuchung bringt die beunruhigende Entdeckung: Auf den Aufnahmen ist laut g1 ein etwa sechs mal fünf Zentimeter großer Tumor in Leandros Blase zu sehen. Ob dieser gut- oder bösartig ist, ist bislang nicht bekannt.
Die geplante Tattoo-Entfernung wird daraufhin verschoben. Hell Tattoo erklärt auf Instagram, die Behandlung werde vorübergehend ausgesetzt. Vorrang habe jetzt, dass sich Leandro den notwendigen urologischen und onkologischen Untersuchungen unterzieht.
Blasentumor! Leandro de Souza hatte bereits Beschwerden – darunter Blut im Urin
Ganz überraschend kommen die gesundheitlichen Probleme allerdings nicht. Leandro berichtet, bereits seit einiger Zeit unter Beschwerden zu leiden. Demnach musste er sehr häufig zur Toilette – auch nachts. Zudem habe er unter Inkontinenz gelitten und Blut im Urin bemerkt.
Frühere Untersuchungen hätten den Tumor nach seinen Angaben jedoch nicht erkannt. Stattdessen seien ihm zunächst Medikamente verschrieben worden, um seine Beschwerden zu lindern. Bereits im Juni war bei dem Mittdreißiger laut g1 zudem Nierenversagen diagnostiziert worden.
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95 Prozent von Souzas Körpers waren mit Tattoos bedeckt
Bekannt wurde Leandro durch sein außergewöhnliches Aussehen. Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren ließ er sich mehr als 170 Tattoos stechen. Zeitweise waren rund 95 Prozent seines Körpers tätowiert. Seine Tätowierungen wurden bei einer internationalen Veranstaltung in Santa Rosa im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul sogar registriert – Leandro wurde als „meist tätowierter Mann Brasiliens“ bekannt.

Inzwischen hat sich sein Leben verändert und Leandro lässt einen Teil seiner Tätowierungen per Laser entfernen. Mit der siebten Sitzung sollte dieser Prozess nun weitergehen – bis die Untersuchung unmittelbar davor den Tumor ans Licht brachte.

Ärzte sehen keinen Zusammenhang mit Tattoo-Entfernung
Einen Zusammenhang zwischen den Laserbehandlungen und dem Blasentumor schließen die von Leandro konsultierten Ärzte nach seiner Darstellung aus. Die Tattoo-Entfernung habe demnach keinen Einfluss auf die Erkrankung. Auch die Klinik, in der die Behandlung stattfinden sollte, sei nicht für das gesundheitliche Problem verantwortlich.
Wie es für Leandro medizinisch weitergeht, sollen nun weitere Untersuchungen zeigen. In den sozialen Medien bittet der Mittdreißiger seine Follower um Gebete und finanzielle Hilfe für seine Behandlung. Trotz der beunruhigenden Diagnose zeigt er sich hoffnungsvoll, wieder gesund zu werden.
Verwendete Quellen: g1, g1, Instagram/helltatto
































