Sie nannten ihn den „Vampir von Sacramento“Er trank das Blut seiner Opfer! Dieser Serienkiller terrorisierte eine ganze Stadt

Er mordete völlig wahllos!
Zwischen Dezember 1977 und Januar 1978 geht in Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien die Angst um. In einer ruhigen Wohngegend treibt ein verwahrloster Mann sein Unwesen. Er dringt in Gärten und Häuser ein, einmal pinkelt er sogar in eine Kommode mit Babykleidung. Doch dann sterben plötzlich Menschen.
Sein erstes Opfer erschießt Richard Chase im Vorbeifahren
Das erste Opfer ist ein Mann, der gerade Einkäufe aus dem Auto laden will. Er wird aus einem vorbeifahrenden Auto heraus in seiner Einfahrt erschossen. Der Täter fährt einfach weiter. Die Tat, die die Polizei zuerst für einen Zufallsmord hält, ist aber nur der Beginn einer blutigen Mordserie, die die Stadt wochenlang in Angst und Schrecken versetzt.
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Der Täter ist Richard Chase, der schon als Jugendlicher mit Drogen experimentiert und kleine Tiere und Vögel tötet, wie Experten in der Crime-Serie „Born to Kill – Als Mörder geboren?“ auf RTL+ rekonstruieren. Im Januar 1978 begeht er seine zweite Tat. Sein Opfer ist diesmal eine Frau, die im dritten Monat schwanger ist und gerade den Müll rausbringen will.

Chase überfällt eine schwangere Frau und eine vierköpfige Familie
Sie erschießt er nicht einfach nur, wie den Mann zuvor. Die Polizei findet die Leiche der Frau aufgeschlitzt im Schlafzimmer. Der Täter soll in ihren Eingeweiden herumgewühlt haben. Und die Polizei entdeckt noch etwas: Am Tatort lässt der Mörder einen Joghurt-Becher zurück, den er mit Blut gefüllt hatte. Hat er es vielleicht sogar getrunken?
Nur ein paar Tage später passiert die nächste grauenhafte Tat. Diesmal überfällt Richard Chase eine ganze Familie. Die Polizei findet Vater, Mutter und einen fünf Jahre alten Jungen tot in ihrem Wohnhaus. Der Täter hat im ganzen Haus Spuren hinterlassen. Die Badewanne ist mit blutigem Wasser befüllt, und auch diesmal hat er die Frauenleiche wieder aufgeschlitzt und Organe herausgenommen. Vom jüngeren Sohn des toten Paares fehlt aber jede Spur.
Serienkiller glaubte, er könnte sich mit dem Blut seiner Opfer heilen
Hat Chase den 22 Monate alten Jungen entführt? Die Polizei verteilt Fahndungsplakate in der ganzen Stadt und kann den Serienkiller schließlich fassen. Auch in seiner Wohnung entdecken die Ermittler überall Blut und einen Mixer mit zerkleinerten Organen darin. Von dem vermissten Kleinkind fehlt aber weiter jede Spur.
Die Leiche des Jungen wird erst Wochen später von einem Hausmeister in der Nachbarschaft gefunden. Der Täter hatte das Kind enthauptet und in einen Pappkarton gesteckt, den er in einem Durchgang zwischen zwei leerstehenden Gebäuden deponierte.

Vor Gericht gab Chase zu, das Blut seiner Opfer getrunken zu haben. Er brauche das zu medizinischen Zwecken behauptet er. Offenbar litt der Serienkiller seit seiner Jugend unter Erektionsstörungen und bildete sich ein, sich mit fremdem Blut davon heilen zu können. Trotz seiner psychischen Erkrankung und seinen Wahnvorstellungen hält das Gericht ihn für schuldfähig und verurteilt ihn zum Tode. Bevor die Hinrichtung stattfindet, begeht der Mann, den die Medien damals den „Vampir von Sacramento“ nennen, im Dezember 1980 Suizid in seiner Zelle.
Hier findet ihr Hilfe in schwierigen Situationen
Solltet ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, sucht euch bitte umgehend Hilfe. Versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über Ihre Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.
Wenn ihr schnell Hilfe braucht, dann findet ihr unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die euch Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.
Verwendete Quellen: RTL+
































