So kann es aussehen, wenn ein Streit mit den Behörden eska-liert. Ein unein-sichtiger Camping- Platz-Besitzer, ein Polizei-Großeinsatz
und ein dicker Be-tonklotz vor dem Haus des stellver-tretenden Landrats.
Aber was ist da ei-gentlich los?
Es geht um dieses idyllische Fleckchen Erde. Der Camping-platz mit Schwimmbad am Schachtsee in Sachsen-Anhalt. Fei-ner weißer Sand, ein kleines Naherho-lungsgebiet in der Nähe von Magdeburg. Mit der Idylle ist es aber jetzt vor-bei. Die Polizei rückt an und räumt das Gelände.
"wenn wir nicht ge-gangen wären, wären wir rausgetragen worden. Und das wollten wir den Kindern nicht antun. Das war jetzt schon ein Schock für die.
"Die Polizei hat uns quasi vom Platz g-wiesen"
"Absolute Fassungslosigkeit wie Willkür. Wie man so was umsetzen kann. Das kann ich nicht verstehen. Wir sind den ersten Tag hier. Wir wollen uns bloß ein bisschen erholen. Und dann müssen wir hier so eine Show mitmachen."
Seit 2024 dürfen Campingplatz und Schwimmbad nicht mehr benutzt werden. Im April 2026 wurde der Platz entgültig geräumt und der Landkreis hat das Gelände versiegelt. Der Grund: Illegale Anbauten,fehlende Sicherheitsabstände zwischen den Wohnwa-gen und Brandschutz-mängel. Die Polizei räumt den Platz und versiegelt damals das Gelände.
"Sachebene ist sehr wichtig , weil ihr habt hier nichts zu suchen . Ihr habt keine Kompetenz für die Geschichte. "
"Emotionen gehören hier nicht her"
Die Zufahrt wird von den Behörden mit Be-tonblöcken versperr-t. Besitzer Joachim Nöske will das nicht akzeptieren und hat am Wochenende ein Sommerfest am See geplant. Mit dabei auch ungeladene Gäs-te.
"Die Polizei steht ja jetzt schon vor der Tür und beobachtet hier den Her-gang. Aber wenn die kommen, haben wir die Badegäste gesagt Baden dürfen wir, dann gehen wir ins Wasser. Und das Grundstück betreten wir ja dann nicht."
Die Polizei macht kurzen Prozess, Platzverweise für alle Badegäste und Joachim Nöske wird vom Gelände trägt, weil der sich weigert zu gehen.
Zum Dank lässt er einen Tag später einen der Betonklöt-ze die seine Zufahrt verpserren, vorm Haus des Stellver-tretenen Landrats abladen.
OH Mann - da sind die Fronten wirklich verhärtet. Am Ende werden sich wohl die Juristen mit dem Streit auseinander setzen müssen.
Eins steht aber jetzt schon fest. Am Schachtsee ist es vobei mit der Idyl-le. Quasi Schicht im Schacht.