Sara Gilson kann nicht mehr schweigend zusehen. Mit diesem Video macht sie bei dem neuen Trend mit, bei dem man auf Social Media so tut, als würde man für eine Doku interviewt werden. Nur, dass ihre Botschaft erschütternd ist:
„Mich darauf vorbereiten, dass Netflix eine Doku über meinen baldigen Ex-Mann rausbringt, von dem ich gerade erfahren habe, dass er ein Pädophiler ist"
Schreibt die Influencerin mit über 90.000 Followern. Und:
„Ich wünschte, ich würde Witze machen"
Mit den Beinen zitternd sitzt sie hier. Zweieinhalb Wochen ist das her. Jetzt ist die 43-Jährige tot.
Und nicht nur sie...
Das ist ihr Ehemann
Jeremiah genannt „Shawn“ Duffey.
„Mhm"
Von dem sie seit kurzem getrennt lebte. Erst soll er ihr in den Kopf geschossen haben, berichten US-Medien. Danach bringt er sich selbst um. Wohl während ihr Sohn dabei ist. Der Teenager ist es auch, der die Polizei verständigt.
„Gestern Abend gegen 23:15 Uhr ging bei unserer Leitstelle ein Notruf unter der Nummer 911 ein. Die Beamten rückten aus. Sie drangen in das Haus ein, wo sie die Leichen eines Mannes und einer Frau fanden."
Hier in ihrem Haus in Collinsville, Oklahoma wollte sich Shawn an Sara rächen weil sie ihn öffentlich bloß gestellt hat?
Ein 15-jähriges Mädchen aus dem Basketballteam, das er trainierte, hatte ihm mehrfach sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Verurteilt wurde er dafür bisher nicht.
Und auch gegenüber seiner Partnerin Sara Gilson soll Shawn gewaltätig gewesen sein - das berichtet jetzt ihr erster Ehemann Lyle Landers im US-Fernsehen. Er ist der leibliche Vater ihrer zwei Kinder und muss hilflos zusehen:
„Ich habe sie fünf Jahre lang angefleht, von ihm wegzugehen. Ich habe ihr angeboten, ihr auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Aber es schien, als hätte er eine Art Kontrolle über sie. Sie konnte sich einfach nicht von ihm lösen."
Sara Gilson hat es noch versucht - auch für ihre Kinder. Mit diesem Video. 15 Sekunden, die wohl das Leben ihres Sohnes und ihrer Tochter für immer verändert haben. Über 31.000 Dollar sind schon für die beiden gespendet worden, die jetzt ohne ihre Mutter weiterleben müssen.