Video der Tat wird ihm zum Verhängnis25-Jähriger entführt Falken und füllt ihn ab

Aus der grünen Dose, direkt in den Schnabel!
Mit dem Handy hält Cesar Gustavo D. darauf, als er einem jungen Cooper-Falken Alkohol einflößt. Den geschützten Vogel fängt er in einem Park ein und nimmt ihn einfach mit nach Hause. Ein Video seiner Tat bringt den 25-Jährigen jetzt vor Gericht – und hinter Gitter!
Video im Netz sorgt für Aufschrei
Im Netz teilt Cesar Gustavo D. im Juni 2025 das Video mit dem jungen Falken. Dazu schreibt er Kommentare, die die grausame Situation wohl verharmlosen sollen: „Häng mit dem Kumpel ab“, und „Der Falke liebt Buzz Ballz!“ lauten zwei der Bildunterschriften, die CNN vorliegen. In den Bildern trinkt das Tier aus einer grellen Dose der amerikanischen Marke, die bis zu 20 Prozent Alkohol enthalten kann.
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Alarmiert zeigen Zeugen den Mann aus Los Angeles schließlich an, wie das kalifornische Ministerium für Fischerei und Wildtiere (CDFW) bestätigt. „Die Wildhüter führten im Rahmen der Ermittlungen fünf Durchsuchungsbefehle durch“, erklärt die Tierschutzbehörde. Den Falken finden sie dabei nicht. Cesar Gustavo D. will das Jungtier angeblich kurz zuvor wieder freigelassen haben. Die Handschellen klicken trotzdem, auch ohne den Vogel als lebendigen Beweis.
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Anzeige:45 Tage Gefängnis für Tierquäler
Vor Gericht bekennt sich der 25-Jährige im Februar dieses Jahres dann als nicht schuldig. Doch das Video der Tat wird für Cesar Gustavo D. zum Verhängnis. Wie das Ministerium für Fischerei und Wildtiere erklärt, wird D. zu zwölf Monaten auf Bewährung und 45 Tagen Haft verurteilt. Dazu kommen laut dem (CDFW) noch gemeinnützige Arbeit, eine Beratung zu Tierquälerei, ein zehnjähriges Verbot von Schusswaffen und ein fünfjähriges Verbot des Besitzes von Tieren. D. ist bereits wegen anderer Delikte vorbestraft.
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Das CDFW weist darauf hin, dass „das Fangen, Verletzen oder Belästigen von Wildtieren illegal ist und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.“ Coopers-Falken stehen nach kalifornischem Recht unter Schutz. (okr)
Verwendete Quellen: CNN, Ministerium für Fischerei und Wildtiere































