Bald auch in Deutschland? Darauf haben viele gewartet! Nutella gibt’s ab jetzt in veganer Variante

Nutella im Glas
Ferrero bringt einen echten Klassiker in neuer Version auf den Markt. (Symbolbild).
IStock/Jaque Silva / SOPA Images/Sipa USA

Der, die oder das Nutella? Egal, Hauptsache vegan!
Seit nunmehr 60 Jahren ist die Nuss-Nougat-Creme von Ferrero in aller Munde. Jetzt geht der Hersteller ans Rezept und mit dem Zeitgeist und verpasst dem beliebten Brotaufstrich eine bahnbrechende Neuerung: Ab dem 4. September ist in drei europäischen Ländern eine vegane Variante der Creme erhältlich, andere sollen folgen.

Nutella-Fans aufgepasst! Jetzt kommt die vegane Variante

Neben bionella und La vida Vegan hat damit jetzt hat auch der größte Nuss-Nougat-Creme-Hersteller ein veganes Produkt auf den Markt gebracht. Hersteller Ferrero hatte am Dienstag angekündigt, dass der Verkauf zunächst in mehreren europäischen Ländern starte: in Italien, Frankreich und Belgien. Beim Geschmack gebe es „keine Kompromisse”, so das Unternehmen. Später sollen weitere Länder folgen.

Nutella vegan
Plant based! So sieht die neue Nutella-Variante in Italien aus.
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Für die vegane Nuss-Nougatcreme werde das Milchpulver im Schokoaufstrich gestrichen, stattdessen sollen pflanzliche Zutaten wie Kichererbsen und Reissirup ergänzt werden, erklärte Ferrero. „Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich heutzutage dafür, tierischen Produkte zu reduzieren oder zu vermeiden, sei es aus Gründen der Ernährung oder des Lebensstils“, so die Begründung.

Im Video: Facts zum 60. Geburtstag von Nutella

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Neue Nutella soll schmecken wie immer

Menschen mit einer Milcheiweißallergie könnten den veganen Aufstrich allerdings trotzdem nicht essen, weil das Produkt in einem Betrieb hergestellt wird, wo mit Milch umgegangen werde, erklärte das Unternehmen. Ein Inhaltsstoff, der sowohl in der traditionellen Nutella wie auch in der veganen Variante drinsteckt, ist das umstrittene Palmöl. Der Vorwurf: Durch die zunehmende Zahl von Ölpalmen-Plantagen werde Regenwald zerstört, die Produktion sorge „für erhebliche ökologische und soziale Probleme in den Erzeugerländern”, schreibt die Verbraucherzentrale. Außerdem könnten bei der Raffination Schadstoffe entstehen, die möglicherweise krebserregend seien.

Auf der Website von Nutella schreibt das Unternehmen, dass für den Brotaufstrich „ausschließlich Palmöl, das vom RSPO (Roundtable on Sustainable Plam Oil) als 100% nachhaltig und seggregiert zertifiziert ist”, verwendet werde. Das entsprechende Palmöl stamme von frisch gepressten Palmfrüchten und werde unter kontrollierten Temperaturen verarbeitet.

Lese-Tipp: Saftiger Nutella-Kuchen mit nur zwei Zutaten

Die neue vegane Variante soll genauso schmecken wie die alte Schokocreme. Ob das wirklich stimmt, wird sich spätestens dann zeigen, wenn die Plant-based-Creme auch in Deutschland auf dem Markt ist. (mjä)