Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

Wüst gesteht Wortbruch der Politik beim Thema Impfpflicht ein

02. Dezember 2021 - 8:56 Uhr

"Man kann das Wort nicht halten"

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat mit Blick auf die veränderte Haltung seitens der Politik zur Impfpflicht eingestanden, dass hier eine Art Wortbruch geschehen sei.

"Es wird genau das am Ende sein. Man kann das Wort nicht halten, was man gegeben hat. Es waren auch Versprechen, die gegeben worden sind vor dem Hintergrund, dass man geglaubt hat, es würden sich alle impfen lassen. Das ist nicht passiert", sagte Wüst in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv.

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"Gewissensentscheidung" ist richtig

Jetzt müsse man aber mit dieser Situation umgehen, so Wüst. Er befürworte eine "breite Diskussion" zu dem Thema.

Auch eine "Gewissensentscheidung" und eine entsprechende Abstimmung zur Impfpflicht im Deutschen Bundestag sei richtig, sagte Wüst und fügte hinzu: "Es ist keine Kleinigkeit, aber wir müssen es jetzt tun, weil wir sonst aus der Dauerschleife von Lockerungen und Lockdowns nicht mehr rauskommen."

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