Das sollten Sie beachten!

Diese Fehler beim Wäschetrocknen können Ihre Gesundheit gefährden

Wäschetrocknen in der Wohnung kann schnell zu Schimmel führen.
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11. September 2020 - 15:22 Uhr

Vor allem im Winter trocknen die meisten ihre Wäsche drinnen

Wer einen Garten oder einen Balkon hat, hat im Sommer Glück gehabt: Frisch gewaschene Wäsche kann draußen aufgehangen werden, ist schnell trocken und nimmt keinen Platz in der Wohnung ein. Wer seine Wäsche jedoch drinnen aufhängen muss – sei es aufgrund mangelnder Möglichkeiten oder wegen des Wetters – sollte vorsichtig sein. Manche Fehler dabei können sogar der Gesundheit schaden!

In einer Ladung gewaschener Wäsche sind bis zu 3,5 Liter Wasser enthalten

Eine ganze Ladung tropfnasser Wäsche kann noch bis zu 3,5 Liter Wasser enthalten. Wenn diese in einem geschlossenen Raum aufgehangen wird, steigt die Luftfeuchtigkeit enorm an. Und das kann sich sowohl auf die Wohnung als auch auf die Gesundheit auswirken, da das Risiko für Schimmelbildung steigt. Um dieses Risiko zu verringern, gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Richtig waschen in Corona-Zeiten: So wird unsere Wäsche virenfrei.

So vermeiden Sie typische Fehler beim Wäschetrocknen

  • Richtig lüften: Damit die Luft zirkulieren kann und sich nicht die gesamte Feuchtigkeit der Wäsche in dem Raum anstaut, in dem sie hängt, ist es wichtig, regelmäßig zu lüften. Bei nasser Wäsche im Raum erhöht sich die Luftfeuchtigkeit um bis zu 30 Prozent. Was Sie dabei zu beachten haben und wann Stoßlüften sinnvoll ist, können Sie hier nachlesen.
  • Nur in ausgewählten Räumen Wäsche trocknen: Küche und Bad sind zum Wäscheaufhängen nicht empfehlenswert, da dort aufgrund des Kochens und des Duschens die Luftfeuchtigkeit sowieso schon erhöht ist. Im Schlafzimmer besteht Gesundheitsgefahr, sobald der Raum zu feucht wird und sich Schimmel bildet. Am besten geeignet ist ein Raum, der nicht übermäßig viel genutzt und regelmäßig gelüftet wird.
  • Richtige Raumtemperatur: Wenn es in dem Raum, in dem sich die Wäsche befindet, zu kalt ist, braucht sie länger zum Trocknen. Wählen Sie deshalb eine Raum mit durchschnittlicher Raumtemperatur.
  • Richtiger Waschgang: Je höher die Drehzahl beim Schleudern, desto besser. Denn: je stärker geschleudert wurde, desto weniger Feuchtigkeit steckt noch in der Wäsche.
  • Richtig aufhängen: Wenn die Wäsche auf dem Wäscheständer zu nah aneinander hängt, kann die Luft um die Wäsche herum schlechter zirkulieren. Hängen Sie die Kleidung deshalb mit etwas Platz zueinander auf. Dafür können Sie beispielsweise Hemden oder Pullover auf Bügeln aufhängen.
  • Auch im Winter Wäsche draußen trocknen: Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihre Wäsche draußen zu trocknen, sollten Sie dies auch im Winter tun. Sogar bei Frost wird die Kleidung trocken – das Wasser in der Wäsche gefriert und verdampft dann ohne Probleme.