So wird die Zeit zu Hause gut genutzt

In Quarantäne wegen Coronavirus? 10 Dinge, mit denen wir das Beste draus machen

Nehmen Sie sich die Zeit, mal wieder ausgiebig zu lesen.

21. März 2020 - 12:02 Uhr

Zu Hause bleiben wegen Coronavirus: Wie gestaltet man diese Zeit am besten?

Kitas und Schulen schließen, Veranstaltungen werden abgesagt und immer mehr Menschen arbeiten im Homeoffice: Mit dem Einzug des Coronavirus nach Deutschland hat sich unser Alltag bereits drastisch verändert. Menschen, die sich möglicherweise oder nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert haben, werden - sofern sie nicht im Krankenhaus behandelt werden müssen - unter häusliche Quarantäne gestellt. Und auch gesunden Menschen sollten lieber zu Hause zu bleiben, um eine Ansteckung zu verhindern.

Gerade verbringen wir also sehr viel Zeit zu Hause - und in den nächsten Tagen könnte das noch deutlich mehr werden. Wir haben zehn Ideen zusammengestellt, mit denen man das Beste aus dieser Zeit macht.

1. Den Frühjahrsputz machen

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Mit der richtigen Ausrüstung macht der Frühjahrsputz fast schon Spaß.
© imago/Westend61, Robijn Page, imago stock&people

Wer viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, will es dort auch möglichst schön haben. Wie wäre es also mit einem ausgedehnten Frühjahrsputz? Ist man ständig unterwegs, geht schnell mal unter, dass die Fenster geputzt und die Küchenschränke ausgewischt werden könnten - jetzt ist die perfekte Gelegenheit für all diese Dinge gekommen!

Ist die Wohnung so richtig sauber, fühlt man sich wie neugeboren. Welche Strategie den Frühjahrsputz so erträglich wie möglich machen, haben wir hier zusammengestellt.

2. Kleiderschrank und Wohnung ausmisten

Auch das ist eine Aufgabe, die Erleichterung und Zufriedenheit bringt: Nutzen Sie die Zeit, um sich von alten Klamotten zu trennen und all das auszurangieren, was Sie schon länger nicht mehr tragen. Über den ordentlich aufgeräumten Kleiderschrank werden Sie sich danach garantiert sehr freuen - und dann fühlt sich die Wohnung auch schon wieder viel leerer an!

Mit ein paar kleinen Tricks wird es ganz einfach, Kleiderschrank und Wohnung auszumisten: Wie man nach der Marie-Kondo-Methode Ordnung schafft, lesen Sie hier.

3. Zeit für DIY-Projekte nehmen

Sei es Makramee knüpfen, Aquarelle malen oder die Fähigkeiten beim Handlettering verbessern: Haben Sie sich auch schon vor Ewigkeiten vorgenommen, Zeit für ein handwerkliches Hobbys freizuschaufeln und sind stattdessen dann doch lieber ins Kino oder Restaurant gegangen? Jetzt, wo wir ohnehin zu Hause bleiben müssen, kommen wir auch endlich mal zu solchen kreativen Projekten - und können uns die eine oder andere Frühlingsdeko einfach selber machen.

4. Schon mal die Steuererklärung machen

Ja, auch in Zeiten von Corona ist dieses To Do einfach nur lästig - aber auch die Steuererklärung will und muss gemacht werden! Und wenn wir ohnehin nicht vor die Tür können, bringen wir sicher viel leichter die Disziplin auf, den Papierkram schon einmal hinter uns zu bringen.

Zwar muss die Steuererklärung erst bis zum 31. Juli beim Finanzamt eintrudeln, aber was erledigt ist, ist erledigt - und wer früher abgibt, bekommt auch eventuelle Rückzahlungen früher!

5. Ohne schlechtes Gewissen Filme und Serien schauen

Paar vor dem Fernseher
Jetzt können wir ohne schlechtes Gewissen stundenlang fernsehen.
© iStockphoto

Gerade bei schönem Wetter neigt man ja zu einem schlechten Gewissen, wenn man sich stundenlang nicht vom Sofa wegbewegt und nichts anderes tut als Serien oder Filme anzuschauen. Wenn wir aber sowieso zu Hause bleiben müssen, bleibt beim Binge-Watching auch endlich dieser schlechte Beigeschmack weg!

Haben Sie gefühlt schon alles gesehen? Hier zeigen wir Ihnen, mit welchen Codes Sie ganz einfach noch mehr Filme und Serien bei Netflix finden.​ Übrigens: Ende März geht auch der Streaming-Dienst von Disney an den Start und macht die Auswahl an Filmen und Serien noch größer.

6. Endlich wieder richtig viel lesen

Auch zum Lesen kommen wir in unserem schnelllebigen Alltag meist leider viel zu selten. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, den wachsenden Bücherstapel auf dem Nachttisch endlich abzuarbeiten und mal wieder ausgiebig zu Schmökern. Wer Lese-Nachschub braucht, sollte sich diese Buch-Neuheiten noch einmal anschauen.

Die Corona-Angst belastet viele Menschen auch psychisch. Diese drei Bücher helfen, Kraft zu tanken und diesen völlig neuen Umständen mutig zu begegnen. Und wenn da noch nichts für Sie dabei war: Eine Liste der derzeit erfolgreichsten Buch-Bestseller von Amazon finden Sie hier. 

7. Ganz bewusst Wellness machen

Nutzen Sie die Zeit, um sich zu Hause ganz bewusst einen Verwöhntag zu gönnen: Schlafen Sie aus, nehmen Sie ein ausgiebiges Bad, legen Sie eine Gesichtsmaske auf und machen Sie eine gründliche Pediküre. Derzeit sollten wir besonders auf uns und andere Acht geben - und Wellness ist sowohl für den Körper als auch für die Seele äußerst wohltuend.

8. Weiterhin Sport machen

Wer es gewohnt ist, regelmäßig ins Fitnessstudio oder im Park laufen zu gehen, für den wird es hart, darauf verzichten zu müssen. Versuchen Sie, Ihr Sportpensum auch in den eigenen vier Wänden zu absolvieren und so einen Ausgleich zu schaffen.

Ein schnelles Full-Body-Workout ist ohne Probleme auch zu Hause möglich. Hier zeigen wir Ihnen die drei besten Übungen. Auch Yoga kann man perfekt in den eigenen vier Wänden machen - das stärkt nicht nur die Muskeln, sondern dehnt den Körper und sorgt für Ausgeglichenheit. Haben Sie zu viel gesessen? Diese fünf Yoga-Übungen helfen direkt gegen Rückenschmerzen. 

9. Meditieren und Achtsamkeit üben

Woman meditating in the lotus position closeup
Meditation sorgt für Entspannung, Ruhe und Gelassenheit.

Immer nur zu Hause und als Familie aufeinanderzuhocken, kann das Nervenkostüm ziemlich belasten. Meditieren hilft dabei, in dieser Zeit besonnen zu bleiben, denn regelmäßige Meditation sorgt für Ruhe und Gelassenheit und wirkt gegen Stress. Hier erfahren Sie, wie der Einstieg in die Meditation gelingt.

Achtsamkeit ist ein Bewusstseinszustand, bei dem man sich voll und ganz auf das einlässt, was gerade passiert. Die derzeitige Lage müssen wir so hinnehmen und das Beste daraus machen - mit diesen Achtsamkeitsübungen fällt das vielleicht leichter.

10. Mut zur Langeweile haben

In unserem trubeligen Alltag kennen wir das Gefühl von echter Langeweile eigentlich kaum noch - dabei kann das so richtig schön sein! Starren Sie einfach mal für eine Weile aus dem Fenster oder an die Decke, wenn Ihnen danach ist. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, einmal zu entschleunigen und sich auf die Dinge zu besinnen, die wirklich wichtig sind: Zusammenhalt, Familie - und Gesundheit, die durch die Quarantänemaßnahmen hoffentlich so vielen Menschen wie möglich erhalten bleibt.