Altes raus, Neues rein!

Frühjahrsputz: So geht Ordnung und Entrümpelung mit System

Das Gefühl von Frische und Entrümpelung tut uns gut!
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05. Mai 2020 - 14:30 Uhr

Bereit für den Frühjahrsputz im Mai?

Eines ist sicher: Kaum jemand räumt wirklich gerne auf. Und gründliches Putzen ist noch anstrengender. Nach der Arbeit oder den häuslichen Verpflichtungen noch die Ehrenrunde in der Wohnung zu drehen, kann einem ganz schnell die Laune verderben. Dennoch muss es jemand tun, Unordnung und Schmutz wirken sich schnell spürbar negativ auf das Wohlbefinden aus. Besonders, wenn wir immer wieder bei den besten Schnäppchen zuschlagen.

Aber wie überwinden wir die Trägheit beim Aufräumen? Ganz ehrlich: Die Menschheit hat noch keine Antwort darauf gefunden. Es gibt aber einige Strategien, die den Frühjahrsputz erträglicher machen. Wir zeigen die besten Methoden, Alltags-Tricks und Produkte, die zu einem ordentlichen Heim beitragen.

Basics für den Frühjahrsputz: Fünf Produkte sind genug!

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Musik hören beim Frühjahrsputz? Gute Idee!
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Zum Frühjahrsputz gehört im Kern eine tiefenwirksame Grundreinigung Ihres Zuhauses. Sie müssen sich aber nicht mit unzähligen Reinigungsprodukten eindecken. Für eine wirksame Reinigung reichen genau 5 Produkte. Auf diese Basics sollten Sie nicht verzichten.

  1. 🛒 Universalreiniger*: Universalreiniger wirken durch ihre Tenside, die Schmutz einfach an sich binden und entfernen. Unverdünnt lösen die Mittel Fett und stärkere Verschmutzungen, verdünnt machen sie auf robusten Oberflächen und Fußböden einen guten Job.
  2. 🛒 Spülmittel*: Handspülmittel arbeiten auch mit Tensiden und entfernen auch intensive Fettrückstände von Kuchutensilien. Aber auch andere fetthaltige Rückstände im Haushalt entfernen Sie mit diesen intensiven Produkten vergleichsweise einfach.
  3. 🛒 WC-Reiniger*: Neben konstant eingehängten Reinigungs-Clips & Co. kommen Sie um die Tiefenreinigung nicht herum. Zähflüssige Reiniger entfernen Kalk und Schmutz., Wichtig: Auch unter dem Rand putzen. Das geht am besten mit einem gebogenem Flaschenhals.
  4. 🛒 Scheuermilch*: Scheuermittel sind für Badewanne, Dusche und Küche essenziell. Weiche Partikel in der Scheuermilch wirken wie ein Peeling für den Dreck, ohne Oberflächen zu zerkratzen.
  5. 🛒 Essigreiniger*: Essigreiniger greifen mit ihrer Säure Schmutzpartikel an. Wenn andere Produkte versagen, ist der Essigreiniger ein wichtiger und vielseitiger Helfer.

Aufräum-Routine: Mit diesen Tricks braucht Ihr Heim keinen Frühjahrsputz

Wenn das Chaos erst einmal da ist, macht es umso weniger Spaß, auch wirklich aufzuräumen. Diese Tipps helfen dabei, dass Sie mit einem gefühlt niedrigeren Aufwand eine höhere Sauberkeit zu Hause erzielen.

  1. Ein zu Hause für alle Stücke: Wer diese Regel befolgt, hat die wichtigste Lektion schon gelernt: Wenn jedes Objekt einen festgelegten Aufbewahrungsort hat, zu dem es auch immer gelegt wird, haben Sie eine automatische Struktur.
  2. Jeder Gang macht schlank: Wie oft gehen wir vom Wohnzimmer in die Küche? Vom Kinderzimmer zur Haushaltsecke und umgekehrt? Nutzen Sie das! Wer bei jedem Gang ein wenig aufmerksam ist, nimmt herumliegende Dinge wahr – und an ihren vorgesehenen Ort mit.
  3. Achtsamkeit: Was benötige ich wirklich? Diese Frage stellen sich manche Menschen viel zu selten. Es fängt bei Kleidung an, geht bei einem Sammelsurium von Tassen im Schrank weiter und endet noch lange nicht bei Kabeln und Steckern. Wer sich die Zeit nimmt zu entscheiden, was keinen Zweck mehr erfüllt, macht sich das Organisieren leichter.

Doch was machen mit Dingen, die wir nicht mehr benötigen? Und wohin mit den Sachen, die wir noch lange behalten wollen? Für den Frühjahrsputz und die Organisation unserer Gegenstände haben wir hier einige Ideen gesammelt.

Frühjahrsputz zu Geld machen: Entrümpelung mit doppeltem Effekt

Bücherstapel
Machen Sie Ihre Bücher, CDs, DVDs & Co. beim Aufräumen zu Geld.
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So ein Frühjahrsputz steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern spült auch Geld in die Haushaltskasse – wenn man es richtig macht! Mustern Sie beim Aufräumen alte Kleidung, CDs, DVDs, Blu-rays, Videospiele und Bücher gleich mit aus. Wenn Ihr Herz nicht daran hängt und es kein Sammlerstück ist, können Sie es bei Online-Resellern wie Momox* oder Rebuy* verkaufen. Dort werden Sie ebenfalls auch alte Technik los, etwa Smartphones.

Tipp: Klamotten, die länger als ein Jahr im Schrank gelegen haben, nehmen meist nur unnötig Platz weg. Für Filme und Serien gilt das gleiche: Die stehen nach einmaligem Anschauen auch nur im Regal herum. Falls Sie kein Sammler sind, lohnt es sich vielleicht, auf Online-Videotheken wie Netflix oder TVNOW auszuweichen, Musik über Spotify & Co. zu beziehen, Bücher als E-Books zu laden. Behalten sollten Sie nur Sammlerstücke und Gegenstände, die Ihnen sehr am Herzen liegen.

🛒 Zum Online-Händler Momox*

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Wäschekorb-Methode: Gleichgewicht für Ihre Ordnung

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Werden Sie Ihre nutzlosen Sachen vor dem Shoppen los!
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Diese Methode ist einfach erklärt und funktioniert praktisch wie eine alchemistische Formel: Das klingt mysteriös, bedeutet aber nur: Nimm raus, was du reintust –  diese einfache Regel verspricht das Gefühl von Ruhe und Balance. Überlegen Sie sich vor dem Shopping beispielsweise, welche Kleidung zu ersetzen ist und tüten Sie diese ein, verschenken Sie ungeliebte Outfits oder spenden Sie die Kleidungsstücke! So entsteht ein Kreislauf der Ordnung und Sie haben immer Platz. Gleichzeitig erhöht diese Methode das Bewusstsein für den Wert der einzelnen Stücke. Win-Win.

Tipp: Wäschekörbe schaffen den Überblick. Anstatt Wäsche kommen dort Kleider rein, die kaputt sind oder die Sie nicht mehr tragen möchten. Ist der Korb voll, steht der nächsten Shopping-Arie nichts mehr im Wege.

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Aufbewahrungsboxen bringen Ordnung in die Bude

Zum Themendienst-Bericht "Bauen/Wohnen/KORR/" von Stephanie Hoenig vom 10. Dezember: Aufräumen mit System - ausgefeilte Lagerflächen nutzen jeden Quadratzentimeter Platz. (Honorarfreie Veröffentlichung nur für gms-Themendienst-Bezieher mit dem Quelle
Ordnung muss sein - Möbel mit Stauraum sorgen für Übersicht
© Ikea

Sind Sie von herumfliegendem Krimskrams genervt? In dem Fall verstauen Sie Ihre losen Dinge einfach in Aufbewahrungsboxen, etwa Brettspiele, Kabel, Bastelutensilien, Kerzen & Co. Ein großer Vorteil ist, dass Sie die praktischen Behälter oftmals ordentlich stapeln und beschriften können. Darüber hinaus verschwindet in den blickdichten Kisten Krams, der frei herumligend nicht so schön anzusehen ist. Die Behälter gibt es zum Beispiel bei IKEA* in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Varianten.

🛒 Zur Übersicht bei IKEA: Aufbewahrungsboxen und Körbe ansehen*

Marie Kondo: Die KonMari-Methode!

«Aufräumen mit Marie Kondo»
Marie Kondos Methode hilft beim Aufräumen.
© deutsche presse agentur

Menschen tragen nicht nur psychischen Ballast mit sicher herum, sie sammeln oft auch nutzlose Gegenstände. Warum? Den meisten fallen Trennungen aus verschiedensten Gründen schwer, obwohl es oft das Beste ist, was sie tun können. Hier setzt Marie Kondo, Autorin der KonMari-Methode, an.

  1. Nehmen Sie Ihr Hab und Gut in die Hand, fühlen Sie es und fangen Sie an zu sortieren.
  2. Kategorisieren Sie dabei: Kleidung, Dekor oder Technik ordnen Sie getrennt voneinander.
  3. Ordnen Sie die Gegenstände nach ihrer Wichtigkeit. Fangen Sie mit den Dingen an, von denen Sie sich einfach trennen können und arbeiten Sie sich dann bis schwierigen Objekten vor.
  4. Bewusster Abschied: Wer sich die Zeit nimmt, sich bewusst von jedem entsorgten Stück zu verabschieden, umgeht dieses nagende schlechte Gewissen, sich von einem treuen Begleiter zu trennen.

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Im Kern ist das Ziel einfach: Alles was bleiben darf, bekommt ein eigenes Zuhause, einen festen Ort wo es hingehört. So können Sie sich besser an die Ordnung gewöhnen und behalten den Überblick. Doch auch hier hat Marie Kondo ein paar Tricks in ihren beliebten Büchern*

Konstanter Begleiter: Ein Saugroboter schafft die Grundreinigung allein

iRobots Roomba 980 kann auch unter Möbeln nach Schmutz jagen. Das Gerät kostet in der vernetzten Ausführung rund 1200 Euro. Foto: iRobot
Smarte Saugroboter machen auch unter dem Sofa sauber.
© DPA

Saugroboter haben es nicht immer leicht: Einige Modelle bleiben an Kabeln, Teppichen und Türschwellen hängen, haben keine Orientierung und patzen bei der Saugleistung. Gute Modelle hingegen säubern die Bude zielsicher, umfahren Hindernisse und legen selbstständig Pausen zum Laden ein. Wenn es klappt, sind sie echte Helfer: Wenn sie regelmäßig durch die Wohnung fahren, schaffen Sie eine konstante Sauberkeit auf dem Fußboden – und Sie sind automatisch motiviert, herumliegendes Spielzeug & Co. aus dem Wege zu schaffen. 

Doch was ist beim Kauf eines Saugroboters wichtig? Und welche Modelle sind in ihrer Preisklasse zu empfehlen? Hier bekommen Sie einen Überblick.

Zur großen Saugroboter-Kaufberatung von RTL

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