Verpfuschtes Permanent-Make-up?

Vom Kosmetikstudio ins Krankenhaus: Dianas Lippen sind entstellt

28. Mai 2020 - 11:25 Uhr

Schmerzhafte Krusten statt rotem Kussmund

Dauerhaft schöne, rote Lippen ohne Schminken - das war Dianas Traum. Die alleinerziehende Mutter hat lange darauf gespart, sich in einem Kosmetikstudio mit Permanent-Make-up tätowieren zu lassen. Doch als es endlich soweit ist, geht alles schief: Während der Behandlung bekommt die 26-Jährige schlimme Schmerzen, bricht den Eingriff ab und muss sogar ins Krankenhaus. Ihre Oberlippe sieht so furchtbar aus, dass selbst ihr kleiner Sohn plötzlich Angst vor seiner Mama hat. Wie konnte es zu so einem Ergebnis kommen? Im Video konfrontiert unser Reporter die behandelnde Kosmetikerin mit den schockierenden Bildern.

Kosmetikstudio hält Vorwürfe für "Rufmordkampagne"

Der Betreiber des Kosmetikstudios, in dem sich Diana behandeln ließ, sieht die Vorwürfe als nicht berechtigt an: "Wie werden in dieser Angelegenheit nur insoweit Stellung beziehen, dass es sich hierbei um eine gezielte Rufmordkampagne handelt", so das Unternehmen. Bisher ist nicht einmal geklärt, ob oder welche Ansprüche von seitens der Kundin überhaupt geltend gemacht werden, da sich die Kundin in keiner Weise bisher zum Sachverhalt gegenüber unseren Unternehmen geäußert hat." 

Außerdem sei Dianas Familie "bereits gewalttätig gegenüber unserer Geschäftsführerin geworden und hat in dem betroffenen Geschäft randaliert, was natürlich zur Anzeige gekommen ist." Der Betreiber erklärt, dass nun die Staatsanwaltschaft ermittele und er die Angelegenheit an seine Anwälte weitergegeben habe.

Permanent-Make-up nur bei ausgebildeten Experten

Eigentlich sollten solche Behandlungen nur Kosmetik-Experten durchführen, doch immer wieder führt unprofessionell durchgeführtes Permanent-Make-up zu Kummer und Schmerzen. Wie man ein professionelles Angebot erkennen kann, erklären wir hier. Dass sogar das Entfernen zum schmerzhfaten Erlebnis werden kann, mussten diese beiden Frauen erfahren: Melissa und Maja (Namen geändert) wollten ihre natürlichen Augenbrauen nach einem verpfuschten Microblading zurück, ließen sich die tätowierten Pigmente deshalb entfernen. Doch dadurch wurde alles nur noch viel schlimmer.

Wie man Permanent-Make-up sicher wieder los wird und was man dabei beachten muss, erfahren Sie hier.