Auf diese Symptome sollten Sie achten

Paul-Ehrlich-Institut warnt: Seltene Fälle von Kapillarlecksyndrom nach Johnson & Johnson-Impfung

Menschen die in der Vergangenheit das extrem seltene Kapillarlecksyndrom entwickelt haben, sollen keinen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten.
Menschen die in der Vergangenheit das extrem seltene Kapillarlecksyndrom entwickelt haben, sollen keinen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten.
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20. Juli 2021 - 11:21 Uhr

Paul-Ehrlich-Institut warnt vor "sehr seltenen Fällen"

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) warnt vor dem Kapillarlecksyndrom, das in "sehr seltenen Fällen" bei Menschen aufgetreten ist, die zuvor mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft worden waren. Die Behörde teilte auch mit, auf welche Symptome Impflinge in den ersten Tagen nach der Impfung achten sollten.

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Keine Johnson & Johnson-Impfung bei vorherigem Kapillarlecksyndrom!

Menschen, die in der Vergangenheit das extrem seltene Kapillarlecksyndrom entwickelt haben, sollen keinen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. Das geht aus dem sogenannten Rote-Hand-Brief des Herstellers hervor, der am Montag vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verbreitet wurde. Demnach wurden in den ersten Tagen nach Verabreichung dieses Impfstoffes "sehr selten Fälle des Kapillarlecksyndroms berichtet, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang".

Nach Angaben auf dem Aufklärungsmerkblatt zum Impfen dürfen Menschen, die jemals das Kapillarlecksyndrom hatten, auch nicht mit dem Produkt von AstraZeneca (Vaxzevria) geimpft werden.

Lese-Tipp: Kapillarlecksyndrom durch AstraZeneca-Impfung? EMA prüft Zusammenhang mit seltener Erkrankung

Kapillarlecksyndrom: Bei diesen Symptomen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen

Das Kapillarlecksyndrom gilt als äußerst seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild. Den Angaben zufolge ist es unter anderem charakterisiert durch akute Episoden von Ödemen (Wassereinlagerungen) hauptsächlich in den Extremitäten und niedrigem Blutdruck. Bei Symptomen nach einer Impfung mit Johnson & Johnson sei eine unmittelbare Behandlung notwendig.

In dem Aufklärungsmerkblatt heißt es über die "sehr seltenen" eingetretenen Fälle zudem: "Das Kapillarlecksyndrom trat in den ersten Tagen nach Impfung auf und ist gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Schwellung der Arme und Beine, plötzliche Gewichtszunahme sowie Schwächegefühl." Es erfordere eine sofortige ärztliche Behandlung. (dpa/dhe)

Lese-Tipp: USA: Neuer Warnhinweis für Johnson & Johnson-Impfstoff nach Fällen von Nervenkrankheit

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