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Milliardär filmt sich selbst, wie er mit 417 km/h über die A2 rast - Verkehrsministerium reagiert

Jetzt reagiert das Verkehrsministerium

Milliardär filmt sich selbst, wie er mit 417 km/h über Autobahn rast

Milliardär rast mit über 400 km/h über A2 Rekordgeschwindigkeiten!
00:42 min
Rekordgeschwindigkeiten!
Milliardär rast mit über 400 km/h über A2

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Der tschechische Milliardär Radim Passer sorgt mit dem Video einer extremen Autofahrten für Aufsehen . Das Video zeigt, wie er auf einem Autobahnabschnitt der A2 zwischen Berlin und Hannover mit seinem Bugatti Chiron mehr als 400 km/h erreicht. Die Presseagentur Associated Press (AP) hat sich bei dem Bundesverkehrsministerium erkundigt, wie die Beamten das dort finden...

Kritik vom Verkerhrsministerium an Radim Passers Geschwindigkeitsabenteuern

Erwartungsgemäß sind die Beamten keine Fans von Radim Passers Geschwindigkeits-Abenteuer. Aber wenn kein Tempolimit gilt, spricht dann etwas dagegen? Allerdings: Das Verkehrsministerium erklärte gegenüber AP am Mittwoch, dass es „jedes Verhalten ablehnt, dass andere Straßennutzer gefährdet oder gefährden kann“. Weiterhin betonte es, dass Fahrer „nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug konstant unter Kontrolle ist.“

Die Beamten verwiesen dazu auf Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dort heißt es:

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Radim Passer hatte bei seinen Veröffentlichungen betont, dass für ihn „Sicherheit eine Priorität war“. Seinen Angaben zufolge war das Video im letzten Jahr aufgenommen worden auf einer dreispurigen, geraden Strecke und bei guten Sichtbedingungen. Diese Anmerkungen haben das Verkehrsministerium offenbar nicht überzeugt. Allerdings wurde offenbar auch keine Anzeige erstattet. (cli)