Krankenkassen zahlen im Schnitt 150 Euro dazu

Mentale Gesundheit zum kleinen Preis

Mentale Gesundheit für den kleinen Geldbeutel Mehr Achtsamkeit im Alltag
03:10 min
Mehr Achtsamkeit im Alltag
Mentale Gesundheit für den kleinen Geldbeutel

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von Laura Weber und Aristotelis Zervos

Arbeit, Familie, Verpflichtungen - alles stresst, der Druck fällt einfach nicht ab. Viele fühlen sich dann ausgebrannt. Ein Großteil der Frauen in Deutschland fühlt sich in der letzten Zeit sogar öfters gestresst. Für knapp jede zehnte Frau ist Stress sogar dauerhaft ein Thema, wie eine Forsa-Umfrage von RTL herausgefunden hat. Umso wichtiger ist es da, ganz gezielt entgegenzuwirken, um mental fit zu bleiben - und das muss nicht teuer sein! RTL-Finanzexpertin Susanne Althoff gibt im Video Tipps, wie mentale Gesundheit für den kleinen Geldbeutel aussehen kann.

Mehr Achtsamkeit für die körperliche Gesundheit

Einfach mal ganz tief durchatmen. Dafür nimmt sich Raphaela Baumgartner mindestens einmal die Woche im Yoga-Kurs Zeit. Im Münchner Studio Kale & Cake steht Achtsamkeit auf dem Programm. Für die 28-Jährige ist das im Alltagsstress eine absolute Oase.

"Es wird immer mehr Achtsamkeit auch auf den mentalen Aspekt gelegt. Ich glaube daran, wenn man den mentalen Aspekt zu lange vernachlässigt, sich das irgendwann körperlich auswirkt. Und wenn man früh die Möglichkeit hat, auf seine Psyche zu achten und einzugreifen, dann ist man langfristig auch körperlicher gesund, weil man mehr acht auf sich gibt", findet Baumgartner

Kraft tanken im Alltag - für viele Frauen nicht immer leicht. Doch wie achte ich da am besten auf meine mentale Gesundheit?

Pausen vom Alltag aktiv einplanen

„In Pausen zu investieren - das ist für mich als Frau und auch als Mutter ein Investment in meine Arbeit. Denn nur wenn ich entspannt bin, kann ich als Mutter gut sein oder auch in meinem Job gut sein“, sagt RTL-Finanzexpertin Susanne Althoff. Wichtig sei, dass man diese Pausen aktiv einplant in seinen Alltag. „Also Donnerstag von 18:00 bis 20:00 Uhr bin ich nicht da, da geh ich zum Sport, da nehme ich mir meine Zeit. Und da kann sich auch der Partner mal um die Kinder kümmern", so Althoff.

Auch ein "Kindertausch" mit einer Freundin könne entlasten, nach dem Motto: heute ich, morgen du. Familie, Job und Freizeit unter einen Hut zu bringen - für viele ein Stressfaktor.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL gibt ein Großteil (60 Prozent) der befragten Frauen an, wegen der aktuellen politischen Lage angespannt zu sein. Bei 45 Prozent ist es der Job, der zusetzt. Aber auch der finanzielle Druck sorgt bei knapp jeder dritten Frau für Stress. Auch Verpflichtungen in der Familie machen vielen Frauen zu schaffen. Bei mehr als jeder Zehnten ist es die Partnerschaft, die belastet.

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Krankenkassen zahlen im Schnitt jährlich 150 Euro im Jahr für Stressabbau und Sport

Doch welche Angebote gibt es, um mental vorzusorgen? „Es gibt ziemlich viele günstige oder sogar kostenlose Angebote. Eine gute Anlaufstelle ist die Krankenkasse. Die bieten von Yoga über Rückengymnastik bis zu Meditation eigentlich vieles an. Und die bezahlen die Kurse oder geben zumindest ein Zuschuss zu dem Kurs. Außerdem mach ich auch gerne immer Sport und Meditation mit Apps aus dem Internet“, sagt Susanne Althoff.

Zu den Apps zählen zum Beispiel 7 Mind, Cyberfitness oder WeWard. Für manche Apps übernehmen die Krankenkassen auch die Kosten. Erstattet werden im Schnitt jährlich 150 Euro für Kurse rund um Stressabbau, Meditation und Sport.

Geld ist Frauensache: 3 Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

  • Mental Load verringern
  • Zeit verbindlich einplanen
  • Kostenlose Angebote nutzen

"Wenn man gestresst ist, unbedingt den Mental Load verringern, also die mentale Belastung. Dafür müssen wir Frauen und vor allem wir Mütter auch Verantwortung abgeben“, sagt RTL-Finanzexpertin Susanne Althoff. Und sie weiß: „Das fällt nicht immer jeder leicht. Leicht ist es aber, sich einfach einen Termin im Wochenplan einzuplanen, wo man sich wirklich nur um sich selber kümmert. Und am Ende kann man natürlich für all das kostenlose Apps auf dem Handy nutzen. Das macht auch richtig Spaß."

Wer sich also kümmert, der kann für wenig Geld Entspannung finden und zahlt wie Raphaela Baumgartner auch langfristig auf sein Gesundheitskonto ein.

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