Italiener verlor sein linkes BeinHai-Attacke beim Schnorcheln - Matteo (20): „Es tut sehr weh, aber mir geht es gut“
Albtraum kurz vor Weihnachten!
Beim Schnorcheln reißt ein Hai Matteos Bein ab, dennoch strotzt der 20-Jährige heute vor Lebensfreude! Der Italiener ist zurück in seiner Heimat, spricht dort über seinen Wunsch nach Normalität, einen Shitstorm und über neu geschmiedete Pläne.
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Australien: Schnorchelflosse rettet Matteo das Leben
Matteo aus Parma ist ein ganz normaler junger Mann. Der 20-Jährige hat Spaß mit seinen Freunden, reist gern und postet all seine Abenteuer bei Instagram. Wie Tausende andere auch reist er nach der Schule nach Australien. Land und Leute kennenlernen, die Sonne und das Leben genießen – Surfen lernen. Doch kurz vor Weihnachten färben sich die Wellen vor der Küste des australischen Bundesstaats Queensland rot. Ein Hai attackiert Matteo beim Schnorcheln, er rettet sein Leben, doch verliert im Überlebenskampf sein Bein. Wenn seine Schnorchelflosse nicht im Maul des Hais stecken geblieben wäre, hätte Matteo nach Einschätzung seiner Ärzte womöglich nicht überlebt.
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Zurück in der italienischen Heimat ist Matteo ein gefragter Gesprächspartner. Die meisten Menschen freuen sich, dass er überlebt hat und sind interessiert, den jungen Mann auf seinem langen Weg zurück ins Leben zu begleiten. Doch neben der Welle der Sympathie gibt es auch Stimmen, die sich gegen ihn wenden. „Es gab leider eine Hasskampagne gegen mich, bei der viele falsche und ungerechte Dinge gesagt wurden“, erzählt Matteo sichtlich bewegt bei einer Pressekonferenz in Bologna. Besonders hart trifft ihn jedoch der Vorwurf, ein „Betrüger“ zu sein.
Hintergrund: Freunde initiierten eine Spendenaktion, um seine zukünftige medizinische Versorgung zu gewährleisten. Über 60.000 Euro sind dort schon zusammengekommen. Unfassbar: in Kommentarspalten bei Instagram und Facebook behaupteten offenbar manche, seine Freunde würden nur Geld machen wollen. „Mein einziger Fehler ist, dass ich überlebt habe“, sagt Matteo traurig. Um der Missgunst in Sozialen Netzwerken entgegenzuwirken, sei die Spendenkampagne mittlerweile in die Hände von Matteos Familie gewandert.
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Matteo ist „überhaupt nicht sauer auf die Haie"
Doch schon im nächsten Moment strahlt Matteo wieder, bedankt sich bei allen, die an ihn gedacht haben. Er sei froh, dass er „dieses Abenteuer“ in Australien erlebt habe, obwohl es „früh und schlecht endete“.
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Auf seinem Instagram-Kanal schreibt er, dass er nicht sauer auf diesen Ort und auch nicht auf die Haie sei. „Natürlich ist es schwer und es wird genauso schwer sein, weiterzumachen, aber trotzdem habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie viele tolle Menschen ich an meiner Seite habe. Wenn nicht all die gewesen wären, die mich lieben und ich mich selbst liebe, wäre ich im Wasser geblieben oder hätte alles getan, um den Stecker zu ziehen. Ich hätte nie gedacht, dass ich es schaffe und ich bin froh, heute hier zu sein, um euch meine Geschichte zu erzählen, ich hoffe, jeder kann seine eigene Australien-Erfahrung erleben, ich selbst hoffe bald wieder zurückzugehen.“
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Matteo möchte so schnell es geht zurück nach Australien
Und dennoch: Matteos Leidensweg ist noch lange nicht vorbei. „Ich stehe kurz vor dem Krankenhausaufenthalt und muss mich einer weiteren Operation unterziehen. Es tut sehr weh, aber mir geht es gut.“ Danach soll Matteo seine Prothese bekommen und in die Reha starten.
Nach allem, was er durchgemacht hat, blickt er positiv in die Zukunft und hat einen besonderen Wunsch: Eines Tages möchte er wieder seine Lieblingssportarten ausüben und nach Australien zurückkehren. „Ich liebe Australien“, betont Matteo bei der Pressekonferenz.
Und eine Botschaft hat er auch für uns: „Nehmt nichts als selbstverständlich hin. Wir leben, versucht also, glücklich zu sein. Lebt euer Leben so, wie ihr es möchtet und versucht, Gutes zu tun.“ Hoffentlich kann sich Matteo diese Positivität auch in Zukunft beibehalten. (kra)
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