Bei einer Pollenallergie bekämpft das Immunsystem harmlose Blütenpollen fälschlicherweise wie eine Gefahr. Schätzungen zufolge leiden etwa 15 Prozent der Erwachsenen unter Heuschnupfen. Viele Betroffene klagen über eine laufende Nase, juckende Augen und das permanente Gefühl, leicht erkältet zu sein.
Steigende Temperaturen führen dazu, dass Bäume, Gräser und Sträucher früher und länger blühen. Dadurch haben Allergiker immer weniger Zeit zum Durchatmen. Schon jetzt fliegen die Pollen von Hasel und Erle, bei mildem Wetter sogar bereits ab Dezember. Vereinzelt sind auch schon Eschenpollen unterwegs. Bald folgen Pappel, Ulme und Weide. Ab spätestens März machen dann viele weitere Baumpollen wie Birke, Buche, Eibe und Eiche sowie die ersten Gräser den Allergikern das Leben schwer.
Wer wissen will, worauf genau er allergisch reagiert, kann das in der allergiefreien Zeit testen lassen. Bei einem sogenannten Pricktest tröpfeln Ärzte verschiedene Allergene auf die Haut und stechen diese oberflächlich ein. Eine allergische Reaktion zeigt sich durch Quaddeln und Rötungen. Mit dieser Klarheit können Betroffene gezielter gegen die Symptome vorgehen.