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Klima-Aktivisten behindern Verkehr: Genervte Autofahrer ziehen Straßenblockierer von der Fahrbahn

Grünen-Chefin Lang verteidigt Klima-Aktivisten

Genervte Autofahrer ziehen Straßenblockierer von der Fahrbahn

In Berlin streiken immer mehr Klima-Aktivisten Autofahrer lösen Blockaden auf!
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Autofahrer lösen Blockaden auf!
In Berlin streiken immer mehr Klima-Aktivisten

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Genervte Autofahrer haben in Berlin versucht, eine Straßenblockade von Klima-Aktivisten auf eigene Faust zu beenden, noch bevor die Polizei eintraf. Viele mussten zur Arbeit und zogen die Klima-Demonstranten deshalb selbst von der Fahrbahn. Vor allem in der Hauptstadt gibt es seit Tagen eine Serie solcher Blockaden vor allem an Autobahnzufahrten. Die neue Grünen-Chefin Ricarda Lang sprach von einer legitimen Form des Klima-Protests.

"Ziviler Ungehorsam ist ein legitimes Mittel des politischen Protests"

Voraussetzung sei ein friedlicher Verlauf, so Lang nach einer Serie von Straßenblockaden. Ziviler Ungehorsam sei ein "legitimes Mittel“ des politischen Protests. "Klar ist, es darf niemand gefährdet werden", sagte sie dem "Tagesspiegel".

Die Frage sei, "warum junge Menschen zu solchen Mitteln greifen." Dahinter stecke eine große Sorge um die Zukunft. "Und die beste Antwort darauf ist, dass wir politische Verantwortung übernehmen. Also alles tun, um beim Klimaschutz endlich auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen."

Aktivisten, die sich "letzte Generation" nennen, haben zuletzt mehrfach Straßen und Autobahnen blockiert - vor allem in Berlin, aber auch in anderen Städten wie Hamburg oder Stuttgart. Sie fordern ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung und eine sofortige Agrarwende, um Klimagase aus der Landwirtschaft zu mindern. (dpa; uvo)