Krankenkasse bezahlt ihre Behandlung nicht

Emotionaler Spendenaufruf: Mama Stefanie (30) kämpft gegen den Krebs

Stefanie Störzer aus Erlangen und ihr Mann Patrick
© www. betterplace.me

05. August 2020 - 20:17 Uhr

Diagnose: Hirntumor - Famile Störzer bangt um Mama Stefanie

Famile Störzer aus Erlangen bangt um Mama Stefanie. Die 30-jährige Mutter eines kleinen Sohnes ist an einem schweren Hirntumor erkrankt. Weil die von den Ärzten empfohlene Strahlen- und Chemotherapie viele gefährliche Risiken birgt, entscheidet sich die junge Frau für eine alternative schulmedizinische Behandlung – nur die wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Doch die Störzers wollen nicht aufgeben und haben eine Spendenaktion ins Leben gerufen, in der Hoffnung, dass die lebensrettende Behandlung ihnen doch noch ermöglicht wird.

Nach heftigen Migräneattacken: Ärzte entdecken Hirntumor

Für die 30-jährige Stefanie Störzer aus Erlangen ist es bereits die zweite Krebs-Diagnose. 2016 litt die junge Mutter unter häufigen Migräneattacken. Nach einem Schädel-MRT dann der niederschmetternde Befund: Bei Stefanie wurde ein Astrozytom entdeckt, ein Hirntumor. Ihr Sohn Nico war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ein Jahr alt. Zunächst habe sie Angst gehabt, dass ihr Mann Patrik sie aufgrund der Diagnose verlassen könnte, erzählt Stefanie auf der Spendenplattform "Betterplace". "Aber das tat er nicht. Stattdessen machte er mir einen Heiratsantrag." Die Hochzeit habe im kleinen Kreise, kurz vor ihrer ersten Operation stattgefunden. Dann die Erleichterung: Die OP verlief gut! Außer regelmäßigen MRT-Kontrollen sei ihr keine weitere Therapie angeraten worden, erinnert sich die Mama aus Erlangen.

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Statt Schwangerschaftsfreude: Stefanie bekommt zweite Krebsdiagnose

Anfang 2020 bemerkt die junge Frau dann erneut, dass sich etwas an ihrem Gesundheitszustand verändert hat – doch denkt zunächst an eine Schwangerschaft. Stattdessen stellt sich heraus: Stefanie ist abermals an einem Hirntumor, diesmal an einem Glioblastom, erkrankt. Nach einer erneuten Hirn-OP raten ihr die Ärzte zu einer Strahlen- sowie Chemotherapie. Doch Stefanie, die selbst zehn Jahre lang als Gesundheits-und Krankenpflegerin in der Onkologie gearbeitet hat, entscheidet sich dagegen. Die möglichen Risiken – geschwächtes Immunsystem, Blindheit, Epilepsie, Lähmungen – sind ihr einfach zu groß.

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Krankenkasse zahlt Therapie-Form nicht: Familie Störzer startet Spendenaufruf

Stefanie entscheidet sich als Behandlungform stattdessen für die sogenannte Albumin-Carrier-Therapie, die weniger Nebenwirkungen haben soll, jedoch sehr kostspielig ist und nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Stefanie Störzer und ihr Mann wenden sich deshalb nun mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit. Ihre große Hoffnung: Vielleicht können sie sich die lebenrettende Behandlung mit vereinter Kraft doch noch leisten – und den Krebs ein für alle Mal besiegen.

Sie wollen Stefanie Störzer im Kampf gegen den Krebs unterstützen? Den Spendenaufruf der jungen Mutter finden Sie auf der Plattform "Betterplace".

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