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Duisburg - Schießerei auf Hamborner Altmarkt: 80 bis 100 Rocker und Clan-Mitglieder gehen aufeinander los

Mit Schlagstöcken und Schusswaffen

80 bis 100 mutmaßliche Clan-Mitglieder und Rocker gehen aufeinander los - 4 Verletzte bei Schießerei!

Schüsse bei Rocker- und Clan-Streit Vier Verletzte in Duisburg
00:53 min
Vier Verletzte in Duisburg
Schüsse bei Rocker- und Clan-Streit

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Bei einer Schießerei in Duisburg sind am Mittwochabend vier Menschen verletzt worden. Lebensgefahr bestand aber nicht, wie die Polizei in der Nacht zu Donnerstag mitteilte. Nach ersten Ermittlungen waren auf dem Hamborner Altmarkt in Duisburg 80 bis 100 Personen mit Schlagstöcken und Schusswaffen aufeinander getroffen. Mittlerweile spricht die Polizei von einer dreistelligen Zahl von Menschen. Grund dafür soll ein Streit zwischen Rockern und Clan-Mitgliedern gewesen sein.

Schüsse in Duisburg: Polizei nimmt Verdächtige aus Rocker- und Clan-Milieu fest

Vier Verletzte bei Auseinandersetzung mit Schusswaffen
Polizisten suchen auf dem Hamborner Altmarkt nach Spuren. Foto: Roberto Pfeil/dpa
deutsche presse agentur

Es fielen unter anderem zahlreiche Schüsse auf dem Hamborner Altmarkt, wobei vier Menschen verletzt wurden. Zeugen alarmierten die Polizei, als eine größere Anzahl von Menschen erschien. Als die Beamten vor Ort eintrafen, flüchteten viele Beteiligte. Zwei Verletzte wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht, zwei weitere flüchteten zunächst und begaben sich später selbst in ärztliche Behandlung.

Die Polizei nahm 15 Menschen vorübergehend in Gewahrsam: „Bei den Personen, die dort festgestellt wurden, scheint es sich teilweise um Angehörige von Rockergruppierungen zu handeln oder auch um Clan-Angehörige “, so Stefan Hausch von der Polizei Duisburg im RTL-Interview. Dabei könne man nicht zwischen Opfer und Täter unterscheiden. Auslöser soll ein seit Tagen schwelender Streit zwischen Hells Angels-Mitgliedern und einer libanesischen Großfamilie sein, die Schießerei eine Art Abrechnung.

Polizei bittet um Hilfe aus der Bevölkerung

Aktuell sichert die Polizei Spuren am Tatort. Es handele sich um ein großes Gebiet, so ein Polizeisprecher. Außerdem sollen die festgenommenen Personen befragt werden.

Die Polizei sucht zudem nach Zeugen. Sie können sich unter der Telefonnummer 0203/2800 melden. (dpa/bst)