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Hells Angels

Der Hells Angels Motorcycle Club ist ein Motorrad- und Rockerclub, der 1948 gegründet wurde. Seine Mitglieder fahren häufig Harley-Davidson-Motorräder.

Hells Angels picture alliance / dpa

Bei den Hells Angels handelt es sich um einen Motorradclub, der 1948 in Kalifornien gegründet wurde. Das Emblem des Clubs besteht aus einem Totenkopf mit zwei Flügeln. Die Hells Angels sind straff organisiert: Sie bilden regionale Charter, denen ein Präsident vorsteht. Oftmals werden die Mitglieder dieser Charter mit organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht. Betätigungsfelder sind Prostitution, Drogen- und Waffenhandel sowie Schutzgelderpressung.

Aus soziologischer Sicht sind die Höllenengel einer Subkultur zuzuordnen. Diese bilden sich vor allem dann, wenn ein Kollektiv einen gesellschaftlichen Gegenpol darstellen möchte.

Typisch für das Erscheinungsbild der Mitglieder des Clubs sind die sogenannten Kutten, also Jeans- oder Lederjacken, die das Emblem der Hells Angels sowie den Namen des Charters tragen. Ebenfalls kennzeichnend für die Gruppe ist das Fahren von Motorrädern der Marke Harley Davidson.

Das erste Charter in Deutschland gründete sich 1973 in Hamburg. Als Rivalen der Hells Angels treten des Öfteren die Bandidos auf. Beide Motorradclubs beanspruchen Marktanteile im Rotlichtmilieu für sich. Bei diesen sogenannten Rockerkriegen geht es um Waffen- und Drogengeschäfte sowie Prostitution. Immer wieder kam es deshalb in der Vergangenheit zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit zahlreichen Toten und Verletzten. So wurde im Jahr 2013 der Kampf um die Flaßhofstraße in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) mit Schlägereien und Schusswechseln ausgetragen.

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