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Zwillinge überraschen Eltern & Ärzte

Zwei Fruchtblasen, zwei Geburtstage – und trotzdem eineiig!

Kirsten Stevens aus Somerset (England) dachte lange, ihre Zwillinge seien zweieiig - von wegen!
Kirsten Stevens aus Somerset (England) dachte lange, ihre Zwillinge seien zweieiig - von wegen!
© Caters

18. Februar 2021 - 10:30 Uhr

Lange dachte Kirsten Stevens aus Somerset in England, sie hätte zweieiige Zwillinge zur Welt gebracht – immerhin hatten ihre Ärzte das während ihrer Schwangerschaft mehrfach gesagt. Doch nach der Geburt sahen sich die beiden Jungen immer ähnlicher. Ein Test brachte schließlich die Gewissheit: Obwohl sie jeder eine Fruchtblase hatten und sogar an unterschiedlichen Tagen zur Welt kamen, sind Hugo und Leo eineiig!

Hugo und Leo wurden ständig verwechselt

Zweieiige Zwillinge wachsen im Mutterleib immer mit zwei Fruchtblasen und zwei Mutterkuchen heran. Aus diesem Grund erklärten Kirstens Ärzte auch Hugo und Leo als solche: "Ich hatte das einfach akzeptiert", erklärt die Mutter der britischen "Daily Mail". Ihre Jungen kamen am 6. und 7. Juni 2019 zur Welt – einer vor Mitternacht, der andere elf Minuten später und damit am nächsten Tag.

Doch schnell zweifelt Kirsten an der Aussage der Ärzte: "Die Leute verwechselten sie ständig, und sogar mein Mann Craig und ich waren ab und zu verwirrt." Die Ähnlichkeit der beiden ließ ihr keine Ruhe. "Ich dachte ständig darüber nach, ob sie nun eineiig sind oder nicht. Ich wollte es einfach genau wissen, auch damit ich es den Jungs ganz sicher sagen kann, wenn sie älter sind", erklärt sie.

Im Video: Wie rührend! Zwillinge kommen kuschelnd zur Welt

Gentest bringt Gewissheit

Schließlich lässt Kirsten einen privaten Gentest durchführen – und das Ergebnis zeigt, was die Eltern schon ahnten: Hugo und Leo sind eineiige Zwillinge! "Es war so eine Erleichterung, endlich eine eindeutige Antwort zu haben und zu sehen, was für eine seltene Besonderheit unsere Jungs sind", so Kirsten. Eine Schwangerschaft wie ihre kommt bei ohnehin selteneren eineiigen Zwillingen nur in rund 30 Prozent der Fälle vor.

"Es macht Sinn, dass sie eineiig sind. Ihre Verbindung ist so wunderschön, und sie teilen die gleichen Eigenheiten und Interessen. Wenn sie schlafen, wollen sie immer dem anderen nahe sein", erzählt die Mutter der "Daily Mail". "Es ist ein besonderes und kostbares Gefühl zu wissen, dass sie unter recht seltenen Umständen geboren wurden und immer einen besten Freund haben werden."

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