App soll es künftig auch für Android geben

RTL-Jugendreporter: Wie entstand der Hype um Clubhouse eigentlich?

12. März 2021 - 16:36 Uhr

Wie entstand der Clubhouse-Hype eigentlich?

Bisher war Clubhouse nur für iPhone Nutzer verfügbar – doch die Macher Paul Davison und Rohan Seth kündigten bereits in einem Blogeintrag an, dass Clubhouse künftig auch auf Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android verfügbar sein soll. Damit dürfte der Hype um die Audio-Anwendung noch größer werden.

Doch wie genau kam dieser Hype um Clubhouse eigentlich zustande und warum hat der Corona-Lockdown diesen offenbar so beflügelt? RTL-Jugendreporter Marc Luca Sleegers hat das mit Schauspieler und Synchonsprecher Marios Gavrilis ("Haus des Geldes") diskutiert, der seinen Bekanntheitsgrad durch Clubhouse noch einmal deutlich steigern konnte. Das Gespräch gibt es im Video oben zu sehen!

Entwicklungen für Android noch ganz am Anfang

 Clubhouse und der Datenschutz. Die angesagte Hype-App ist umstritten. // DEU, Deutschland, 18.01.2021. *** Clubhouse and privacy The hip hype app is controversial DEU, Germany, 18 01 2021
Clubhouse ist wegen der Datenschutz-Bestimmungen nicht unumstritten.
© imago images/Arnulf Hettrich, Arnulf Hettrich via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Bis Clubhouse auch für Android kommt, müssen sich die Nutzer aber wohl noch gedulden. Die Programmierung der Android-Version stehe offenbar noch am Anfang. Die Gründer kündigten an, bald mit der Arbeit zu beginnen und "weitere Funktionen für Barrierefreiheit und Lokalisierung hinzuzufügen". Ohnehin müssen die Firmengründer erst einmal Server-Probleme beheben, die wegen des großen Nutzer-Zulaufs entstehen. Die Zahl der User stieg in den ersten Wochen und Monaten rasant an.

LESE-TIPP: Social Media: Diese Trends und Gefahren gibt es für Jugendliche

Den Nerv der Menschen getroffen

Davison und Seth schrieben, mit Clubhouse hätten sie den Nerv der Menschen getroffen sich zu treffen. Alles entwickelte sich binnen der letzten zehn Monate rasend schnell. In der vergangenen Woche hätten "zwei Millionen Menschen auf der ganzen Welt Clubhouse besucht, um sich auszutauschen, zu lernen, zu lachen, unterhalten zu werden, sich zu treffen und zu vernetzen".

Allerdings ist der neue Social-Media-Hype nicht frei von Kritik. Im Fokus von Experten: Der Datenschutz. Und mitmachen kann auch nicht einfach jeder.

LESE-TIPP: Alles rund um den Mega Hype "Clubhouse".

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Was ist Clubhouse?

Anders als bei TikTok, Instagram oder Snapchat, geht es bei "Clubhouse" nicht um Bild- oder Videoinhalte. Stattdessen kommen die Nutzer der App in Audio-Chatrooms zusammen und tauschen sich hier über vorher festgelegte Themen aus, erklärt Janna Linke, Startup-Expertin bei RTL. Der Diskussionsstoff reicht von Politik über Marketing und Social-Media-Trends bis hin zur Klimadebatte, Nachhaltigkeits-Themen oder Sport.

Nutzer der App können den virtuellen Gesprächsrunden jederzeit betreten, den Moderatoren und "Speakern" zuhören und sich aktiv am Gespräch beteiligen – ohne Video. So entsteht eine Mischung aus Live-Podcast und Konferenz über Telefon. Im Prinzip kann jeder Nutzer einen solchen virtuellen Diskussionsraum eröffnen und andere Nutzer in diese Runde einladen.

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Quelle: dpa/RTL.de