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Annalena Baerbock: Umfrage zu ihrem Job als Außenministerin - So zufrieden sind die Deutschen

RTL/ntv-Trendbarometer

Mehr als jeder Zweite unzufrieden mit Annalena Baerbocks Arbeit

Mehrheit der Deutschen mit Baerbocks Arbeit unzufrieden RTL/ntv-Trendbarometer

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Die vergangenen Wochen haben Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in ihrem neuen Amt gefordert. Die wachsenden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland prägen die Arbeit der Ministerin auch aktuell. Eine forsa-Umfrage im Aufrag von RTL und ntv zeigt: Die Bilanz für Baerbocks Arbeit als Bundesaußenministerin fällt nicht allzu üppig aus. Demnach sind 36 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger mit ihrer bisherigen Arbeit im Amt insgesamt zufrieden. Die Mehrheit kann das allerdings nicht bestätigen.

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Mehr als die Hälfte der Deutschen sieht Baerbocks Außenpolitik in keinem guten Licht

German Foreign Minister Annalena Baerbock attends a meeting with Ukrainian Foreign Minister Dmytro Kuleba in Kyiv, Ukraine January 17, 2022. Ukrainian Foreign Ministry/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY.
51 Prozent mit Baerbocks Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden.
ANI, via REUTERS, UKRAINIAN FOREIGN MINISTRY

Die Auswertungen des aktuellen RTL/ntv-Trendbarometers unterstreichen: Die Mehrheit der befragten Deutschen sieht Arbeit Baerbocks in keinem positiven Licht. Demzufolge sind 51 Prozent mit ihrem Schaffen als Bundesaußenministerin weniger oder gar nicht zufrieden. Zudem trauen sich 13 Prozent noch kein Urteil zu. Mehrheitlich zufrieden mit Baerbocks bisheriger Arbeit äußern sich

  • die Anhänger ihrer eigenen Partei (84 Prozent)
  • und die Anhänger der SPD (63 Prozent).
  • Bei den Anhängern aller anderen Parteien – einschließlich der FDP – ist hingegen jeweils eine Mehrheit mit ihrer Arbeit weniger oder nicht zufrieden.

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Mehrheit der Deutschen durch Ukraine-Krise beunruhigt

31.01.2022, Ukraine, Charkiw: Soldaten der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte nehmen an einer Militärübung teil und stehen auf Panzern. Foto: -/Ukrinform/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ukraine-Konflikt
aju hjb, dpa, -

Die anhaltenden Spannungen zwischen Moskau und Kiew halten nicht nur Bundesaußenministerin Baerbock in Atem, auch ein Großteil der Deutschen ist beunruhigt von den aktuellen Entwicklungen an der Grenze Europas. Wie bereits in der vergangenen Woche ist demnach eine große Mehrheit der Bundesbürger (86 Prozent) durch die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen der NATO und Russland wegen der Ukraine-Krise

  • weiterhin sehr (37 Prozent) oder mindestens etwas (48 Prozent) beunruhigt
  • nur wenige Bürgerinnen und Bürger (13 Prozent) beunruhigt der aktuelle Konflikt überhaupt nicht
  • überdurchschnittlich häufig davon nicht beunruhigt zeigen sich die Anhängerinnen und Anhänger der Linkspartei und der AfD

Insgesamt ist die Zufriedenheit der Deutschen im Umgang der Bundesregierung mit dem sich zuspitzenden Konflikt nicht groß: Nur rund ein Viertel der Bundesbürger (26 Prozent) ist mit dem bisherigen Umgang der Bundesregierung mit der Ukraine-Krise zufrieden. Dagegen sind 63 Prozent mit der Art und Weise, wie die Bundesregierung mit dem Konflikt umgeht, weniger oder gar nicht zufrieden.

Am ehesten zufrieden mit dem Agieren der Bundesregierung in der Ukraine-Krise äußern sich noch die Anhänger von SPD (50 Prozent) und Grünen (58 Prozent). Von den Anhängern der FDP sind hingegen nur 13 Prozent mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung im Umgang mit der Ukraine-Krise zufrieden und damit ähnlich wenige wie von den Anhängern der Oppositionsparteien.

Die Daten zum Ukraine-Konflikt wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 28. bis zum 31. Januar 2022 erhoben. Datenbasis: 1.001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-3 Prozentpunkte. (dpa/lwe)

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