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Sonnencreme Baby Test 2021 • Die 7 besten Sonnencremes Baby im Vergleich

Sonnencreme ist das Wichtigste aller Accessoires beim Sonnenbaden. Das gilt nicht nur für Erwachsene. Vor allem empfindliche Babyhaut benötigt besonderen Schutz vor Sonnenstrahlen. Die Sonne kann unsere Haut, unsere Zellen und sogar unsere Erbinformation schädigen. So können bereits fünf Sonnenbrände im Baby- und Kindesalter das Risiko an Hautkrebs zu erkranken verdoppeln. Egal ob Sie die Kraft der Sonne im Frühling, im Sommer, im Herbst oder gar im Winter genießen - Sie sollten die Haut Ihres Babys dabei unbedingt schützen. Es gibt viele verschiedene Baby Sonnencremes. Wir haben uns Tests und Vergleiche näher angesehen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Recherchen.

Stefanie Heinrich
Stefanie Heinrich

Ich bin 32 Jahre jung, Mutter 2er Kinder (3 Monate und 5 Jahre) und in Leverkusen zu Hause.
Meine Einkaufsratgeber in denen ich Sie an meinen Produkttesterfahrungen teilhaben lasse lesen Sie in den Kategorien Baby & Kind und Haushalt.

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Sonnencreme Baby Bestenliste 2021

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Wieso ist Sonnencreme für Babys wichtig?

Eine gute Baby Sonnencreme schützt die zarte Haut Ihres Babys auch während dem Baden. Ein guter Sonnenschutz ist an schönen Sonnentagen das Wichtigste für die Gesundheit Ihres Babys.Babys haben im Vergleich zu Kindern oder Erwachsenen eine deutlich empfindlichere Haut. Diese nimmt die UV-Strahlen der Sonne daher schneller auf, weil sie viel dünner ist. Die Haut eines Babys ist aber nicht nur viel dünner. Sie kann zudem nicht so viele schützende Pigmente wie eine erwachsene Person aufbauen.

Aus diesen Gründen sind ein nachhaltiger Schutz und eine ausreichende Pflege der Babyhaut extrem wichtig.

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Welche Arten von Baby Sonnencremes gibt es?

Grundsätzlich können Sonnencremes für Babys anhand vieler verschiedenen Kriterien kategorisiert werden. Der wichtigste Hauptunterschied der Sonnencremes besteht in der Art des UV-Filters. Sie können Ihr Baby auf zwei verschiedene Arten vor UV-Strahlung schützen. So helfen entweder mineralische oder chemische Filter, Verbrennungen der Haut Ihres Babys zu vermeiden.

Mit mineralischen Filtern

Sonnencremes mit einem mineralischen Filter ziehen nicht in die Haut ein. Sie liegen vielmehr auf der Haut und die Filter reflektieren und streuen die UV-Strahlen, indem sie wie viele kleine Spiegel auf der Haut wirken. Man nennt die mineralischen Filter auch anorganische Filter. Titanoxid und Zinkoxid sind gute Beispiele für mineralische Filter.

Da die mineralischen Filter nicht in die Haut einziehen, haben sie ein geringeres Allergiepotential als chemische Filter.

Mit chemischen Filtern

Sonnencremes mit chemischen Filtern ziehen nach dem Auftragen langsam in die Haut ein. Dort wandeln die Filter dann die UV-Strahlen in Wärme um. Durch das Eindringen in die Haut können die chemischen Filter die sensible Babyhaut reizen und Allergien auslösen.

Baby Sonnencremes mit chemischen Filtern sind im Gegensatz zu mineralischen Filtern leichter zu verteilen und hinterlassen durch das Einziehen keinerlei weiße Flecken auf der Babyhaut.

Kaufkriterien im Baby Sonnencreme Test 2021

Bei unserer Analyse haben wir die wichtigsten Kaufkriterien besonders unter die Lupe genommen. Welche das sind, wird hier nachfolgend aufgezeigt und erläutert.

Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor ist das wichtigste Detail beim Kauf einer Baby Sonnencreme. Er gibt den Faktor an, um welchen sich die Selbstschutzzeit Ihres Babys verlängert.

Die Selbstschutzzeit ist die Dauer, die Sie sich in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Dies gilt in der Theorie auch für Ihr Baby. Sie sollten Ihr Baby aber in den ersten Monaten überhaupt nicht direkter Sonnenstrahlung aussetzen, da diese der empfindlichen Babyhaut schadet.

Wenn Sie auf die Verpackungen der Sonnencremes schauen, werden Sie den Lichtschutzfaktor finden. Dieser wird oftmals unter LSF, SSF (für „Sonnenschutzfaktor“) oder SPF („Sun-protection-Factor“) angegeben.

Sonnencremes für Babys werden in der Regel mit einem Lichtschutzfaktor ab 30 angeboten. Um die Haut Ihres Babys bestmöglich zu schützen, wird ein Mindest-Lichtschutzfaktor von 50 oder gar 50+ empfohlen.

Wasserfestigkeit

Wasser verstärkt die Brennwirkung der Sonnenstrahlen durch dessen Reflexion. Sind Sie also in der Nähe von Wasser, wird die Haut Ihres Babys also gegebenenfalls zusätzlich belastet. Aus diesem Grund ist ein guter Sonnenschutz bei einem Ausflug ins Nasse von hoher Bedeutung.

Die Wasserfestigkeit der Sonnencreme ist nicht nur dann wichtig, wenn Sie mit Ihrem Baby tatsächlich in Kontakt mit dem Wasser kommen. An warmen und heißen Tagen kommt Ihr Baby gelegentlich ins Schwitzen. Ist die Sonnencreme nicht wasserfest, wird diese dann durch den Schweiß quasi abgewaschen. Dieser Prozess kann durch wasserfeste Sonnencreme verlangsamt werden.

Vegan & Pflanzlich

Mit dem richtigen Sonnenschutz kann Ihr Schatz seine ersten Sommertage in vollsten Zügen genießen.Herkömmliche Sonnencremes kommen oftmals nicht ohne ungesunde oder gar gesundheitsschädliche Zusatzstoffe aus. Gerade weil Babyhaut sehr dünn und empfindlich ist, ist es wichtig, dass die Baby Sonnencreme frei von solchen Substanzen ist.

Neben tollen Nebeneffekten wie einem hohen Tier- und Umweltschutz bieten vegane und rein pflanzliche Sonnencremes einen hautschonenden Schutz für Ihr Baby.

So wird bei veganer Sonnencreme beispielsweise auf die Verwendung von Paraffinen oder synthetischem Glycerin verzichtet und auf ein hochwertiges pflanzliches Öl zurückgegriffen. Dem pflanzlichen Öl ist es im Vergleich zu den Paraffinen möglich, in die Haut einzuziehen und sie zu pflegen. Paraffine hingegen liegen nur auf der Haut auf und haben keinerlei Pflegewirkung.

Baby Sonnencreme selbst herstellen

Wenn Sie Ihrem Baby etwas besonders Gutes tun wollen, können Sie die Sonnencreme auch selbst herstellen. Dann wissen Sie mit Sicherheit, welche Substanzen die Sonnencreme exakt beinhaltet. Mit einer selbst hergestellten Sonnencreme können Sie schädliche Inhaltsstoffe umgehen.

Um bei der Herstellung einen ausreichenden Lichtschutzfaktor zu erhalten, reichen einfache Öle und Fette nicht aus. Es gibt zwar viele Öle und Fette, welche einen sehr leichten Lichtschutzfaktor versprechen, dieser ist aber immer sehr gering.

Um Ihr Baby also auch mit der selbstgemachten Sonnencreme ausreichend zu schützen, müssen Sie bei der Herstellung den UV-Blocker Zinkoxid hinzufügen. Der mineralische Filter kann Nanopartikel enthalten, weshalb Sie beim Kauf darauf achten müssen, dass die Partikel des Zinkoxids nicht kleiner als 100 nm sind. In dieser Größe können sie die Haut nicht durchdringen.

Wie Sie dann mithilfe des Zinkoxids und weiteren natürlichen Zutaten Baby Sonnencreme selbst herstellen können, erfahren Sie unter https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/hausmittel/sonnencreme-selber-machen-ia.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Ab welchem Alter sollte man Sonnencreme bei Babys verwenden?

Babys unter 6 Monate sollten nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Ihre Haut sollte vor allem durch luftige aber lange Kleidung abgedeckt werden. Kopf, Gesicht, Ohren und Nacken sollten zusätzlich mit einem Hut geschützt werden. Am besten vor 10 oder nach 16 Uhr spazieren gehen. Auch im Auto Sonnenschutz durch Rollo an Scheibe (die Glasscheibe schützt nur vor UV-Strahlen aber nicht vor UVA-Strahlung. Diese ist nicht so schädlich wie UV-Strahlung aber dennoch kann sie zu Sonnenbrand führen.

Welche ist die beste Sonnencreme für Babys?

Die besten Sonnencremes für Babys kommen ohne Alkohol oder Parfum aus, da diese die sensible Babyhaut zu sehr austrocknen. Zudem verzichten die besten Baby Sonnencremes auf die Verwendung von Nanopartikeln, chemischen Filtern und Konservierungsstoffen. So wird die Haut Ihres Babys nicht mit unnötigen Inhalts- und Zusatzstoffen belastet. Baby Sonnencremes mit mineralischen Filtern sind sehr empfehlenswert. Auch wenn diese wie ein Film auf der Haut liegen, schützen sie das Baby am schonendsten. Zudem sind bei Neurodermitis oder sehr trockener Haut fettigere Baby Sonnencremes besonders gut geeignet. Die fettigeren Sonnencremes haben neben der schützenden Wirkung eine verstärkte pflegende Wirkung bei Neurodermitis.

Was gibt es beim Eincremen zu beachten?

Der Lichtschutzfaktor bei Baby Sonnencreme bedeutet dasselbe wie bei der Sonnencreme für Erwachsene. Grundsätzlich sollten Sie Ihr Baby vor einem Ausflug bei Sonnenstrahlen sehr gut eincremen. Dabei sollten Sie Ihr Baby 30 Minuten vor Verlassen der Wohnung mit dem Sonnenschutz eincremen. Vor allem bei Babys mit heller Haut ist ein hoher Lichtschutzfaktor von 50+ empfehlenswert. Beachten Sie immer, dass die Sonneneinstrahlung regional verschieden ist. Besonders in südlichen Ländern sollten Sie Ihr Baby mit einem hohen Lichtschutzfaktor mehrfach eincremen. Achten Sie beim Eincremen darauf, dass Sie die Sonnencreme auch auf die Stellen, welche gerne vergessen werden, auftragen. Das Gesicht, die Handrücken, die Ohren, der Nacken und die Füßchen Ihres Babys sollten unbedingt auch gut mit Sonnenschutz eingeschmiert werden.

Worauf wird bei Test und Vergleich besonderer Wert gelegt?

Weil Babyhaut so empfindlich ist, hat die Hautverträglichkeit der Sonnencremes einen hohen Stellenwert. UV-Strahlung kann mineralisch oder chemisch gefiltert werden. Mineralische Filter sind rein natürlich und reflektieren die Strahlen, indem sie auf der Haut liegen, wodurch eine hautreizende Wirkung vermieden wird. Chemische UV-Filter können hingegen durch ihre Inhaltsstoffe Allergien auslösen und die empfindliche Babyhaut reizen. Auf die chemischen Filter sollte also vor allem bei Baby Sonnencreme verzichtet werden. Eine Baby Sonnencreme sollte zudem parfümfrei, alkoholfrei und ohne chemische Inhaltsstoffe wie Octocrylen sein. So kann die Haut Ihres Babys am besten schonend geschützt werden.

Benötigt mein Baby auch Sonnencreme wenn es sich im Schatten aufhält?

Ja, Ihr die Haut Ihres Babys benötigt unbedingt auch einen Sonnenschutz, wenn es sich im Schatten aufhält. Im Schatten bekommt Ihr Baby zwar keine direkte Sonneneinstrahlung, die UV-Strahlung kommt aber auch im Schatten bei Ihrem Baby an. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihr Baby ausreichend mit Sonnenschutz eincremen, auch wenn es sich ausschließlich im Schatten aufhält.

Ist Sonnencreme gefährlich für das Baby?

Babys können bereits nach 15 - 20 Minuten einen Sonnenbrand erleiden. Die empfindliche Babyhaut benötigt daher unbedingt einen Sonnenschutz. Reiner Schatten und lange UV-Schutzkleidung können vor allem in Sommertagen nicht ausreichend sein. Die Haut von Säuglingen ist deutlich dünner als die von Erwachsenen. Wirkstoffe und auch Schadstoffe können dadurch leichter durch die Haut dringen. Deshalb sind Sonnencremes bei Babys aber nicht gleich gefährlich. Im Gegenteil: Sonnencremes schützen die empfindliche Babyhaut zusätzlich vor Verbrennungen durch UV-Strahlung. Wenn Sie eine geeignete Sonnencreme auswählen, ist diese also nicht außer sinnvoll.

Muss man die Sonnencreme wieder abwaschen?

Wie Sie bereits in diesem Artikel gelesen haben, zieht mineralische Sonnencreme nicht in die Haut ein. Sie verbleibt auf der Haut und muss aus diesem Grund abends wieder abgewaschen werden. Am besten können Sie den Sonnencreme-Film mit einem weichen Tuch und einem Waschgel ohne Zusatzstoffe und milden Tensiden abwaschen. Diese sind schonend zur Haut und helfen die Sonnencreme-Reste von der Haut zu entfernen.

Wie oft muss man die Sonnencreme auftragen?

Ein hoher Lichtschutzfaktor erhöht die Eigenschutzzeit der Haut. Tragen Sie Ihrem Baby einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50+ auf, verlängert dieser theoretisch die Zeit, die Ihr Baby in der Sonne verbringen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen um das 50-fache. Sie sollten Ihr Baby aber dennoch spätestens nach 2 Stunden im Freien erneut eincremen, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Zudem sollten Sie berücksichtigen, dass Sie den Sonnenschutz zusätzlich erneuern müssen, wenn Ihr Baby viel geschwitzt hat oder im Wasser war. Dies gilt auch bei der Verwendung von wasserfester Sonnencreme.

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