Dramen, die für immer in Erinnerung bleibenAbdankung, Untreue und Rassismus-Vorwürfe! Die zehn größten Skandale der britischen Royals

Britische Königsfamilie
Die britische Königsfamilie sorgte in den vergangenen Jahrzehnten für einige Skandale, die bis heute unvergessen sind
Victoria Jones/PA Wire

Was für ein Donnerschlag!
Die Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor (66) im Zuge des Epsteins-Skandals traf die britische Königsfamilie bis ins Mark. Doch so dramatisch der Fall Andrew ist – er reiht sich ein in eine jahrzehntelange Geschichte royaler Beben. Immer wieder gab es Skandale – einige größer als andere. Manche bleiben jedoch noch Jahre und Jahrzehnte später im Gedächtnis. Hier könnt ihr mit uns auf zehn Dramen zurückschauen, die das Königshaus erschütterten.

Die Abdankungskrise rund um König Edward

Die erste unrühmliche Geschichte der Royals, die weite Kreise zog, ereignete sich in den 1930er Jahren. Damals begegnete der britische Thronfolger Prinz Edward der Amerikanerin Wallis Simpson, und die beiden wurden zunächst Freunde. Zu dieser Zeit war Wallis bereits einmal geschieden und noch mit dem Geschäftsmann Ernest Simpson verheiratet. Aus der Freundschaft wurde schließlich Liebe. Ein Super-Gau für Großbritannien! Denn Edward bestand auf einer Heirat mit dieser oder keiner Braut, sodass die Regierung ihn im Einverständnis mit der königlichen Familie vor die Wahl stellte: Thron oder Liebe. Es war offiziell nämlich nicht möglich, dass der britische Monarch eine geschiedene Frau heiraten konnte.

Lese-Tipp: Prinz Harry und Herzogin Meghan: Die dunklen Mythen zum traumhaften Landhaus

Für König Edward, der seit Januar 1936 im Amt war, war die Entscheidung klar. Nach nicht einmal einem Jahr auf dem britischen Thron unterschrieb er am 10. Dezember 1936 die Abdankungsurkunde. „Ich habe festgestellt, dass es mir unmöglich ist, die schwere Last der Krone zu tragen ohne die Frau, die ich liebe, an meiner Seite“, erklärte er in einer Radioansprache an die Briten am selben Abend. Edward und seine Wallis lebten fortan im Exil in Frankreich und den USA. Sein Bruder Albert, der Vater von Queen Elizabeth (1926-2022), wurde als George VI. neuer Monarch. Fun Fact: Der Skandal um König Edward ebnete letztendlich der Jahrhundert-Königin den Weg. Hätte er nicht abgedankt, hätte es nie eine Queen Elizabeth II. gegeben – und die Geschichte der britischen Royals wäre ganz anders verlaufen.

Annus horribilis – das Jahr der Trennungen und Scheidungen

Als „Annus Horribilis” (schreckliches Jahr, Katastrophen-Jahr) bezeichnete einst Queen Elizabeth (†2022) selbst das Jahr 1992. Die damalige britische Königin verwendete den Begriff in einer Rede am 24. November 1992 zu ihrem 40. Thronjubiläum. „1992 ist kein Jahr, auf das ich mit uneingeschränkter Freude zurückblicken werde. Mit den Worten eines meiner wohlwollenderen Korrespondenten ist es ein annus horribilis geworden.” Denn 1992 war das Jahr, in dem sich ein Familien-Skandal an den nächsten reihte. Der Grund: Innerhalb von zwölf Monaten erlebten die Royals eine Reihe von persönlichen Rückschlägen.

Das Jahr war geprägt von der Scheidung von Prinzessin Anne und ihrem Mann Mark Philipps (April 1992) sowie der Trennung von Prinz Andrew und Sarah Ferguson (März 1992). Außerdem erreichte 1992 das Drama zwischen dem damaligen Thronfolger, Prinz Charles, und Prinzessin Diana ihren Höhepunkt. Im Rosenkrieg der beiden erschien das Enthüllungsbuch „Diana: Ihre wahre Geschichte“, in der die Essstörungen und Selbstmordversuche der Prinzessin, aber vor allem auch die Liebesaffäre von Charles mit Camilla breit thematisiert wurden. Im Dezember verkündete der britische Premierminister schließlich die offizielle Trennung von Diana und Charles.

Lese-Tipp: Queen Elizabeth feiert Geburtstag: Acht Ereignisse, die unvergessen bleiben

Zu allem Überfluss stand im November 1992 auch noch Schloss Windsor in Flammen. Und das schien nahezu symbolischen Charakter zu haben: Das Ansehen der Monarchie lag in Schutt und Asche, viele Briten stellten die Relevanz der Monarchie offen infrage.

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Zehenlutsch-Skandal von Fergie

In direktem Zusammenhang mit der Trennung von Prinz Andrew und Sarah Ferguson steht der „Zehenlutsch-Skandal”. Denn kurz nachdem das Liebes-Aus der beiden bekannt wurde, lieferte Fergie im Sommer 1992 einigen Stoff für die Titelseiten. Paparazzi-Fotos zeigten sie in Südfrankreich beim intimen Liebesspiel mit dem US-Finanzberater John Bryan, wobei er ihre Zehen küsste/lutschte.

Lese-Tipp: Wild, verrückt, skandalös – wie Sarah Ferguson zum royalen Rebell wurde

Die Bilder, die Fergie auch „oben ohne” zeigten, lösten einen riesigen Skandal im britischen Königshaus aus und führten zu ihrer Isolation von der königlichen Familie. Besonders pikant: Die Fotos erschienen, als Fergie gemeinsam mit der königlichen Familie auf Schloss Balmoral war. Sie waren kurz zuvor entstanden, als Fergie zwar von Prinz Andrew getrennt lebte, aber noch nicht geschieden war. Besonders Prinz Philip soll über das Verhalten seiner Schwiegertochter und der Mutter seiner beiden Enkelinnen Beatrice und Eugenie erbost gewesen sein. In der Folge wurde Fergie gebeten, Balmoral zu verlassen – erst 2008 wurde sie erstmals wieder eingeladen.

Tampon-Gate von König Charles

Auch im Jahr 1993 kam die britische Königsfamilie nicht zur Ruhe. Denn ähnlich unangenehm wie der „Zehenlutsch-Skandal” war das „Tampon-Gate”. Im Mittelpunkt dabei Charles und Camilla. Heute stehen sie als Königspaar an der Spitze des Königshauses und gehen als gediegenes Ehepaar durchs Leben. Aber damals sorgte ihr verruchter Telefon-Talk für weltweite Schlagzeilen. Das liebestrunkene Gespräch war Ende 1989 angeblich zufällig aufgenommen worden und wurde Anfang 1993 in den britischen Medien publik gemacht. In dem sechsminütigen Telefonat ließen Charles und Camilla ihren Gefühlen freien Lauf und gingen so sehr ins Detail, dass man schon beim Lesen des Transkripts rot werden könnte. Bitteschön:

Charles: „Ich will dich überall spüren, oben und unten, rein und raus. Was ist mit mir? Das Problem ist, dass ich dich mehrmals die Woche brauche.”
Camilla: „Mmmmh, ich dich auch. Ich brauche dich die ganze Woche. Die ganze Zeit.”
Charles: „Oh Gott, ich werde einfach in deiner Hose leben müssen oder so etwas. Es wäre so viel einfacher.”
Camilla (lacht): „Oh, in was wirst du dich verwandeln? Ein paar Unterhosen?”(Beide lachen)
Camilla: „Oh, du wirst als ein paar Unterhosen zurückkommen!”
Charles: „Oder, Gott bewahre, als Tampax [Anm.: eine Tampon-Marke]. Bei meinem Glück.”
Camilla: „Du bist ein echter Idiot! (lacht) Oh, was für eine wundervolle Idee!”

Lese-Tipp: Medium sicher: Camilla und Charles haben richtig guten Sex!

Kaum zu glauben, dass diese intimen Details damals an die Öffentlichkeit gelangten. Ein PR-Deaster sondergleichen. Dass Camilla heute als Königin an Charles’ Seite akzeptiert ist, zeigt jedoch auch: Die Royals sind erstaunlich wandlungsfähig.

Tod von Prinzessin Diana – und das Schweigen der Royals

Es ist der 31. August 1997: Die Welt steht unter Schock! Prinzessin Diana, die Königin der Herzen, ist tot. Gestorben mit nur 36 Jahren bei einem Autounfall in Paris, auf der Flucht vor Paparazzi. Eine Nachricht, die überall Fassungslosigkeit und Trauer auslöste. Wildfremde lagen sich auf der Straße in den Armen, weinten bitterlich. Zu Tausenden versammelten sich die Trauernden vor dem Buckingham Palast in London, legten Blumen nieder und standen stundenlang Schlange, um in Kondolenzbüchern letzte Worte an Diana zu richten. Währenddessen eisige Stille vonseiten der Königsfamilie, die sich zu der Zeit auf ihrer Sommerresidenz in Balmoral aufhielt.

Streaming-Tipp: Wer war Diana wirklich?

Zwar flog Charles nach Paris, um den Sarg seiner geschiedenen Frau nach London zu bringen. Ein offizielles Statement oder Zeichen des Königshauses blieb aber lange aus, nicht einmal die Fahnen wurden in den ersten Tagen auf halbmast gesetzt. Erst am 5. September kehrte Queen Elizabeth nach London zurück und hielt eine Fernsehansprache zu Dianas Tod. Doch die anfängliche Zurückhaltung der Königin sorgte für große Empörung. Die Kritik war massiv und der Imageschaden enorm, die Monarchie wirkte abgehoben und kalt.

Video-Tipp: Andrew Mountbatten-Windsor festgenommen – dann auf freiem Fuß

Prinzessin Annes bissige Hunde

Prinzessin Anne gilt als die Geheimwaffe der britischen Königsfamilie, pflichtbewusst, bodenständig und beliebt beim Volk. Doch auch die einzige Tochter der Queen blieb von Skandalen nicht verschont. 1974 entging sie nur knapp einem Entführungsversuch – sie konterte legendär mit den Worten: „Not bloody likely!“ Jahrzehnte später kam es zu einem peinlichen Zwischenfall für die sonst so disziplinierte und toughe Prinzessin.

Lese-Tipp: Auch ein Entführer schockte sie nicht! Prinzessin Anne feiert 75. Geburtstag

Denn im Juli 2002 sorgte sie dank ihrer Hunde für Negativ-Schlagzeilen. Die drei Bullterrier griffen im öffentlich zugänglichen Windsor Great Park zwei Jungen im Alter von sieben und zwölf Jahren an. Der ältere Junge wurde ins Bein und in die Schulter gebissen, der jüngere vom Fahrrad gerissen. Beide Kinder mussten im Krankenhaus behandelt werden. Prinzessin Anne wurde angeklagt, weil sie gegen das britische Kampfhunde-Gesetz verstoßen habe. Sie bekannte sich schuldig und wurde zu Geldstrafen sowie Schadensersatzzahlungen an die Opfer verurteilt.

Prinz Harry feiert ausgelassen im „Nazi-Kostüm”

Mitte der 2000er Jahre schlug Prinz Harry nach allen Regeln der Kunst über die spätpubertären Stränge. Der Sohn von König Charles und der verstorbenen Prinzessin Diana machte Dauerparty, trank, nahm Drogen und wurde immer wieder mit neuen jungen Damen in Verbindung gebracht. Doch am 13. Januar 2005 überspannte Harry den Bogen. Auf der privaten Kostüm-Party eines Freundes erschien der damals 20-Jährige in einer Uniform des Afrika-Korps Rommels mit Hakenkreuz-Armbinde.

Die Aufregung war riesig! Fotos von Harrys „Nazi-Kostüm” waren weltweit in den Medien zu sehen und die Berichterstattung bestimmte für Tage die Schlagzeilen. Der Prinz musste öffentlich zu Kreuze kriechen. „Das Kostüm war eine schlechte Wahl und ich entschuldige mich“, sagte der reuige und wieder ausgenüchterte Harry beschämt. Auch der Ex-Pressesprecher des Königshauses entschuldigte sich für das „unglaublich dumme und arrogante“ Fehlverhalten des Party-Prinzen. Fast 20 Jahre später bezeichnete Harry in seiner Netflix-Doku das Tragen des Kostüms als „einen der größten Fehler meines Lebens”.

Der „Megxit” – Flucht aus dem Königshaus

Auch der rebellischste Prinz wird irgendwann sesshaft. Die amerikanische Schauspielerin Meghan Markle, die Harry 2016 kennengelernt hatte, machte aus dem unsteten Royal einen Ehemann und Familienvater. Es hätte alles so schön sein können. Aber schon bald nach der Traumhochzeit im Mai 2018 gab es erste Gerüchte über Spannungen hinter den Palastmauern und immer mehr kritische Presseberichte über die neue Herzogin Meghan. Im Januar 2020 gaben Harry und seine Frau völlig überraschend bekannt, sich als arbeitende Royals zurückzuziehen.

Lese-Tipp: Wer Harry und Meghan noch unterstützt

Gemeinsam mit ihrem damals acht Monate alten Sohn Archie wanderten sie in die USA aus. Dort lebt das Paar heute mit mittlerweile zwei Kindern (Töchterchen Lilibet wurde im Juni 2021 geboren) an der kalifornischen Küste. Der „Megxit“ spaltete Fans und Kritiker – und entpuppte sich als Tor zu einer neuen Eklat-Episode. In der Konsequenz entzog das Königshaus Harry und Meghan neben finanziellen Mitteln auch den Personenschutz durch Sicherheitspersonal des Palastes, was zu anhaltenden Diskussionen zwischen dem Prinzen und seiner Familie führte.

Streaming Tipp
Exclusiv - Das Starmagazin
Jetzt auf RTL+ streamen

Enthüllungs-Interviews, Netflix-Dokumentation und Biografie

Die Wunden bei Prinz Harry (und auch Meghan) sind offenbar tief. Das wurde in den vergangenen Jahren immer wieder deutlich. In ihrem ersten Interview seit dem royalen Rücktritt packten die beiden im März 2021 bei US-Talkmasterin Oprah Winfrey (*1954) aus. Das explosive Gespräch ging um die Welt und löste besonders in Großbritannien harsche Kritik gegen Harry und Meghan aus. Rassismus-Vorwürfe, mangelnde Unterstützung, seelische Not – plötzlich stand nicht nur die Institution, sondern auch die königliche Familie selbst am Pranger. So habe es während Meghans Schwangerschaft mit Archie Bedenken gegeben, „wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird“, hieß es. Die Herzogin machte auch Suizidgedanken öffentlich, die sie während der Schwangerschaft mit Archie gehabt habe. Unterstützung durch den Palast oder psychologische Hilfe habe sie nicht erhalten. Und überhaupt: Die königliche Familie sei ein einziger Albtraum.

Lese-Tipp: Harry & Meghan im Oprah-Interview: DIESE 12 Aussagen treffen die Royals ins Mark

Aber damit war der Enthüllungs-Feldzug von Harry und Meghan noch nicht beendet. Ende Dezember 2022 wurde die Doku „Harry und Meghan” bei Netflix veröffentlicht. Neben zahlreichen privaten Bildern und Erinnerungen, gab das Paar in insgesamt sechs Folgen einen intimen Einblick in sein facettenreiches Leben. Thematisiert wurde alles, von den Anfängen ihrer Beziehung bis hin zum Austritt aus dem königlichen Leben. Und auch über die Beziehung zu den britischen Medien und über den Umgang des Königshauses mit selbigen, sprachen die beiden offen wie nie.

Streaming-Tipp: Hier könnt ihr euch Harry Memoiren als Hörbuch anhören!

Noch deutlicher wurde Harry schließlich in seiner Biografie „Reserve” (Original-Titel: „Spare”), die Anfang 2023 auf den Markt kam. Darin bezichtigte der Prinz seine Stiefmutter, Königin Camilla, mit der Presse zusammenzuarbeiten und absichtlich negative Storys über ihn und seine Frau zu streuen. Außerdem beschrieb Harry einen tätlichen Angriff seines Bruders Prinz William auf ihn. Wenig verwunderlich: Die Beziehung zwischen dem jüngsten Sohn des Königs und seiner Familie ist seitdem mehr als angeknackst. Zu wichtigen Anlässen wie der Beerdigung der Queen im September 2022 und der Krönung seines Vaters im Mai 2023 erschien Harry zwar in England, aber es soll seit Jahren keinen großen Austausch mit den anderen Familienmitgliedern gegeben haben. Vor allem die Kommunikation zwischen Harry und William soll auf Eis liegen. Und die Öffentlichkeit ist weiterhin gespalten in „Team Harry und Meghan” sowie „Team Royal Family”.

Missbrauchs-Skandal rund um Ex-Prinz Andrew

Ein ganz düsteres Kapitel ist der (vorerst!) letzte Skandal bei den britischen Royals. Lange Jahre zählten der amerikanische Investmentbanker Jeffrey Epstein (†2019) und dessen Partnerin Ghislaine Maxwell zum engen Freundeskreis von Andrew Mountbatten-Windsor, vormals Prinz Andrew. Mit der Verurteilung von Epstein als Sexualstraftäter und dem Skandal um den Investmentbanker, zog sich die Schlinge um Andrew immer enger zu. Das Paar, das in den besten Kreisen verkehrte, soll jahrelang minderjährige Frauen missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. Epstein beging 2019 in seiner Gefängniszelle Suizid, Maxwell ist zu zwanzig Jahren Haft verurteilt worden.

Lese-Tipp: Wie können Beatrice und Eugenie mit den dunklen Geheimnissen ihrer Eltern leben?

Auch Andrew soll in den Sexskandal rund um Epstein aktiv verwickelt gewesen sein. 2019 wurde er von Virginia Roberts Giuffre beschuldigt, sie 2001 als 17-Jährige missbraucht zu haben. Im August 2021 reichte die Amerikanerin in den Vereinigten Staaten Klage wegen sexuellen Missbrauchs gegen Andrew ein. Der bestritt die Vorwürfe stets, sprach sogar in einem Interview mit der BBC davon, die junge Frau niemals getroffen zu haben. Zu einem Prozess kam es nie. Virginia Guiffre und Andrew einigten sich 2022 auf einen Vergleich, angeblich habe der Royal eine Vergleichssumme von 14 Millionen Euro an Guiffre gezahlt. Im April 2025 nahm sich Giuffre in ihrer Wahlheimat Australien das Leben.

Lese-Tipp: Neue Andrew-Fotos schockieren! Ex-Prinz und Kind spielen mit Nippelball

Die Verstrickung in diesen Skandal fügte dem britischen Königshaus großen Schaden zu – mit Konsequenzen für Andrew: Seit 2020 vertritt er das Königshaus nicht mehr offiziell, seine Mutter Elizabeth entzog ihm sämtliche Ehrendienstgrade. Mit der Krönung seines Bruders König Charles im Mai 2023 verschwand der Skandal-Royal komplett aus der Öffentlichkeit. Nachdem im Oktober 2025 posthum Giuffres Memoiren mit neuen Enthüllungen erschienen waren, entzog König Charles seinem Bruder die letzten Titel und die Residenz. Seitdem darf Andrew sich nicht mehr Prinz nennen. Die Ermittlungen gegen ihn laufen noch auf Hochtouren. Im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal wurde Andrew am 19. Februar – seinem 66. Geburtstag - festgenommen und nach einem Tag in Gewahrsam wieder freigelassen. Ihm wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen – mutmaßliche Sexualdelikte wurden in den offiziellen Angaben zur Festnahme nicht erwähnt.

Verwendete Quellen: Daily Mail, Mirror, The Sun, Wikipedia, Focus, Gala, Spiegel, Schweizer Illustrierte