Ein Forscher der Universität in Calgary zeigt bei YouTube, was da genau im Tracy Arm Fjord im vergangenen August passiert ist.
Nachdem sich in Alaska in circa 1000 Metern Höhe eine gigantische Lawine löst und ins Tal rauscht, gibt es einen Tsunami mit einer sage und schreibe 481 Meter hohen Flutwelle, der zweithöchsten, die jemals auf der Erde gemessen wurde. Zum Vergleich: Der Eiffelturm in Paris ist rund 150 Meter kleiner als dieser Flutwellenturm.
Der Tsunami rasiert riesige Bäume von den Felsen, reißt tonnenschwere Gesteinsbrocken mit sich. Dass nicht noch viel mehr passiert ist, liegt daran, dass es ganz früh morgens zu dem Ereignis kommt. Kreuzfahrtschiffe, die wie hier durch den Fjord fahren, waren zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs nicht unterwegs.
Die Region mit dem verschlungenen Tal ist außerdem ein geschütztes Naturschutzgebiet, keine bewohnten Siedlungen weit und breit. Allerdings gab es im weiteren Verlauf des Tsunamis eine Flutwelle im circa 80 Kilometer entfernten Ort Juneau. Dort kommt es zu einer 40 Zentimeter hohen Welle, die immer noch einigen Schaden anrichtet.
Die Forscher warnen: Durch den Klimawandel drohen mehr Felsstürze wie am Tracy Arm Fjord – in unmittelbarer Nähe von Ortschaften hätte das fatale Folgen.
Verwendete Quelle: Verwendete Quellen: Youtube/Faculty of science, University of Calgary; Facebook/James.Tulley.718