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Alaska

Alaska, der größte Bundesstaat der USA, liegt im äußersten Nordwesten des amerikanischen Kontinents und beeindruckt vor allem durch seine nahezu unberührten Naturlandschaften.

Im äußersten Nordwesten Nordamerikas liegt Alaska. Der US-amerikanische Bundesstaat erstreckt sich über 1.717.854 km² . Alaska gilt nicht nur als flächenmäßig größter Bundesstaat der USA; mit nur etwa 740.000 Einwohnern (geschätzter Stand 2017) verfügt er über den drittkleinsten Bevölkerungsanteil und die geringste Bevölkerungsdichte unter den Bundesstaaten der USA. Die Hauptstadt Juneau mit etwa 32.000 Einwohnern liegt im Südosten des Bundesstaates. Neben Juneau zählen auch Anchorage (291.000 Einwohner) und Fairbanks (31.000 Einwohner) zu den größten Städten des Landes. Bekannt ist Alaska für sein kontinentales bis subarktisches Klima mit weiten Tundren, Schnee-, Gletscher- und Berglandschaften. Mit dem 6.190 Meter hohen Denali liegt in Alaska der höchste Berg Nordamerikas.

Die russische Geschichte Alaskas

Alaska blickt auf eine Geschichte mit einigen territorialen Veränderungen zurück. Der US-Bundesstaat mit dem Spitznamen Last Frontier, übersetzt: letzte Grenze, war bereits vor etwa 35.000 Jahren besiedelt. Damals existierte noch eine Landbrücke zwischen Alaska und dem heutigen Sibirien, die den Ureinwohnern das Wandern zwischen den Regionen ermöglichte. Tatsächlich kamen die ersten europäischen Siedler Alaskas aus Russland. Die erste Siedlung wurde um 1784 am Three Saints Bay gegründet. Infolge dieser russischen Besiedlung wurde die Region zum sogenannten Russisch-Amerika, das für das damalige russische Zarenreich eine große ökonomische Bedeutung hatte.

Alaska als US-Bundesstaat

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reduzierte sich das wichtige Wirtschaftsgut der Seeotterpelze durch das systematische Jagen drastisch und auch wegen des teuren Krimkrieges (1853 bis 1856) war das neue Territorium ökonomisch immer schwerer zu halten. So ging das heutige Alaska am 30. März 1867 für einen Gegenwert von 7,2 Millionen US-Dollar in den Besitz der Vereinigten Staaten über.

Die Naturschutzgebiete im Norden der USA

Heute gehört Alaska zu den 50 US-amerikanischen Bundesstaaten. Neben den zahlreichen Öl- und Holzvorkommen ist auch der Tourismus ein wichtiger Faktor für das Territorium im Norden der USA. Alaska ist für seine weite, unberührte Wildnis bekannt. Etwa zwei Drittel des Landes sind Teile weitreichender Naturschutzgebiete. Zu den großen Nationalparks des Bundesstaates gehören der Denali-Nationalpark, der Glacier-Bay-Nationalpark und der Kenai-Fjords-Nationalpark.