Alle Entwicklungen in unserem Live-TickerKein Royal Ascot für Beatrice und Eugenie! Andrews Töchter vom traditionellen Pferderennen ausgeschlossen

Prinzessin Beatrice bei Trooping The Colour, 2015
Prinzessin Beatrice und Eugenie dürfen in diesem Jahr wohl nicht zum Royal Ascot.
Danny Martindale/WireImage | GETTY FOTO

Das britische Königshaus steht Kopf!
Der frühere Prinz Andrew, Bruder von König Charles, wurde wegen möglicher Verwicklung in den Skandal um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein festgenommen. Seit dem Abend des 19. Februar ist Andrew Mountbatten-Windsor wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, doch der Skandal hält das Vereinigte Königreich weiter fest im Griff. Wir halten euch hier zu allen Entwicklungen auf dem Laufenden.

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Alle Entwicklungen hier in unserem Ticker zu Andrew

Wichtige Updates
Svenja Hoffmann

Royal Ascot: Die königliche Kutsche wird ohne SIE fahren!

Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) dürfen beim traditionellen Pferderennen Royal Ascot im Juni nicht dabei sein  –  und auch nicht an der prestigeträchtigen königlichen Prozession teilnehmen. Das berichtet Daily Mail unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld des Veranstalters.

Der Grund für den Ausschluss: die immer stärker ins Licht der Öffentlichkeit rückenden Verbindungen ihrer Eltern zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019). Ein Insider erklärte gegenüber dem britischen Blatt, dass den Schwestern mitgeteilt worden sei, sie könnten in diesem Jahr nicht teilnehmen. „Beatrice hat es am schwersten getroffen. Sie wurde von all dem völlig überrascht“, sagte der Insider demnach wörtlich.

Laut des britischen Blatts soll der Ausschluss vom Royal Ascot Teil einer umfassenderen Entscheidung sein, die Prinzessinnen auf absehbare Zeit von öffentlichen Veranstaltungen fernzuhalten. Thronfolger Prinz William (43) soll laut Informationen der Daily Mail anderen Royals geraten haben, sich „für den Rest des Jahres“ nicht gemeinsam mit Eugenie und Beatrice fotografieren zu lassen. (spot on)
Anja Blanuscha

Prinzessin Beatrice zeigt sich wieder! 

Prinzessin Beatrice (37) zeigt sich erstmals wieder in der Öffentlichkeit – nur wenige Tage nach der Festnahme ihres Vaters, Prinz Andrew (66). Laut Hello! Magazine wurde die Tochter von Sarah Ferguson (66) in London gesichtet, gemeinsam mit Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi (42) und Freunden. In einem eleganten blauen Mantel, Schal, schwarzer Strumpfhose und Pumps wirkte sie gefasst, aber zurückhaltend. Seit der Festnahme am 19. Februar hatte sich Beatrice aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuletzt war sie Ende Januar beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetreten.

Ihre Schwester Eugenie (35) hielt sich zum Zeitpunkt der Festnahme in der Schweiz auf – sie verbrachte den Vorabend noch beim Skifahren mit ihrer Familie. Am 24. Februar wurde sie schließlich wieder in London gesehen, beim Kaffeetrinken mit Ehemann Jack Brooksbank (39) 

Prinzessin Beatrice hatte sich nach der Verhaftung ihres Vaters aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. (Archivbild)
Prinzessin Beatrice hatte sich nach der Verhaftung ihres Vaters aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. (Archivbild). IMAGO/ZUMA Wire
Jan Luhrenberg

Mitwisser? Andrews königliche Personenschützer unter Druck

Im Skandal um den früheren Prinzen Andrew steht nun auch die britische Polizei wegen möglicher Mitwisser unter Druck: Nach der vorübergehenden Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor wird vermehrt gefordert, auch Personenschützer der Königsfamilie zu dessen Verbindungen zum verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu befragen.

Die Londoner Polizei teilte vergangene Woche lediglich mit, sie habe „ehemalige und aktuelle Beamte" der Einheit der Metropolitan Police „kontaktiert", die für den Schutz der Königsfamilie zuständig ist. Andrews Personenschützer wurden demnach gebeten, „sorgfältig zu prüfen", ob sie während ihrer Dienstzeit Dinge „gesehen oder gehört" haben, die für die Ermittlungen relevant sein könnten.

Ein ehemaliger Leiter der Einheit forderte nun, die Beamten nicht nur informell zu kontaktieren, sondern sie formell zu verhören. Wenn die Ermittler die Vermutung hätten, dass Andrews Personenschützer „über wichtige Beweise verfügen", müssten sie „an ihre Türen klopfen", sagte Dai Davies, der die Einheit von 1994 bis 1998 leitete, dem Sender Times Radio.

Der Ex-Personenschützer Paul Page, der als Mitglied der Einheit von 1998 bis 2004 unter anderem den Buckingham-Palast bewachte, glaubt, dass seine früheren Kollegen bei einer Aussage „Konsequenzen" fürchteten. „Alle sind im Moment paranoid", sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Antworten auf einige offene Fragen könnten nun vielleicht Andrews Personenschützer geben: Wie ein namentlich nicht genannter ehemaliger Polizist dem Sender LBC sagte, hatten sie Andrew mindestens zweimal auf Epsteins Insel begleitet. Möglicherweise hätten sie damals „bewusst weggeschaut", sagte der Ex-Polizist. Zur Begründung sagte er, die Einheit habe der Königsfamilie Ende der 1990er-Jahre „zu nahe" gestanden.

Der Ex-Personenschützer Page, der wegen einer Verurteilung zu sechs Jahren Haft wegen Betrugs 2009 nicht unumstritten ist, behauptet zudem, der damalige Prinz Andrew habe Mitglieder der Einheit gezwungen, gegen Sicherheitsbestimmungen zu verstoßen: Zeitweise seien an zwei bis drei Abenden die Woche junge Frauen in den Buckingham-Palast gebracht worden, ohne vorher kontrolliert zu werden. Personenschützer hätten sie auch nach Hause begleitet.
Jan Luhrenberg

Sarah Ferguson aufgetaucht! Hier versteckt sie sich jetzt

Seit Wochen lässt sich Sarah Ferguson nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen. Nun wird bekannt, dass sich die Ex-Frau von Ex-Prinz Andrew unter anderem in einem abgelegenen Wellness-Resort in Irland aufhalten soll – offenbar auf der Flucht vor der Öffentlichkeit. Mehr erfahrt ihr hier in unserem Artikel.

Andrew soll vertrauliche Dokumente an Epstein geschickt haben

Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew in Zusammenhang mit dessen Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein festgenommen. Andrew wird vorgeworfen, in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den 2019 gestorbenen Epstein weitergeleitet zu haben. Der 66-Jährige hat sich dazu bislang nicht geäußert.

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Die Thames Valley Police teilte mit, Durchsuchungen an Adressen in Berkshire und Norfolk durchzuführen. Ein Mann in seinen 60ern sei wegen des Verdachts des Fehlverhaltens in einem öffentlichen Amt festgenommen worden. Es handelt sich um Andrew Mountbatten-Windsor, wie unter anderem die BBC, der Sender Sky News sowie die Nachrichtenagentur PA berichteten.

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Andrew verlor bereits Ränge und Titel

Wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal hatte Andrew bereits alle Ehren, militärischen Ränge und Titel verloren. Auch aus seinem Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor musste der Ex-Prinz ausziehen. Epstein-Opfer Virginia Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie mehrmals missbraucht zu haben, auch, als sie noch minderjährig gewesen war. Diese Vorwürfe stritt Andrew stets ab.

In den jüngst veröffentlichten Epstein-Akten hatten britische Medien E-Mails entdeckt, die nahelegen, dass Andrew Berichte offizieller Besuche in Hongkong, Vietnam und Singapur an den Sexualstraftäter weiterleitete. Die polizeilichen Ermittlungen bedeuten nicht automatisch, dass er sich strafbar gemacht hat.