Einbruch sorgte für SchlagzeilenMillionencoup in Gelsenkirchen - 30 Geschädigte haben noch nicht ausgesagt
Der Sparkassencoup hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Ende 2025 sind Täter in eine Bankfiliale in Gelsenkirchen eingebrochen und räumten die Schließfächer aus. Der Schaden ging in die Millionenhöhe. Die Täter sind immer noch nicht gefasst. 30 der Geschädigten haben noch keine Aussage gemacht. Jetzt will die Polizei sie zwingen.
Einbruch ging in die Geschichtsbücher ein
Ende 2025 räumten Unbekannte die Schließfächer der Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen leer. Die Täter kamen durch eine Tiefgarage in die Bank. Dabei umgingen sie Sicherheitssysteme. Dann bohrten sich die Kriminellen aus dem Archiv in den Tresorraum. Von den Tätern fehlt jede Spur. Eines der Opfer ist Joachim Alfred Wagner. Er sagt, dass in seinem Fach Schmuck und Goldmünzen im Wert von fast 50.000 Euro waren.
Polizei will Vernehmungen erzwingen
Um die Täter zu fassen, braucht die Polizei jetzt Zeugen. Darunter sind auch die Geschädigten selbst. 30 von ihnen haben noch keine Aussage gemacht. Jetzt wollen die Beamten sie zwingen. Angeordnet hat das die Staatsanwaltschaft. Könnten auch Inhaber der Schließfächer etwas mit dem Einbruch zu tun haben? Nach RTL WEST Informationen prüft auch das die Polizei. Thomas Nowaczyk von der Polizei Gelsenkirchen betont aber: Keinem Betroffenen wird etwas unterstellt. Doch für die Ermittler bleibt die Frage: Warum äußern sich nicht alle Opfer?
Opfer warten noch auf Entschädigung
Daniel Kuhlmann vertritt rund 650 Opfer vor Gericht. Der Anwalt ist überzeugt: Die Anlage der Bank war nicht ausreichend gesichert. Das prüfen aktuell Gutachter. Die Gesamtbeute schätzt der Jurist auf mehr als 100 Millionen Euro. Die Sparkasse haftet bisher nur bis 10.300 Euro pro Schließfach.

































