Mehr Arbeit, mehr Insolvenzen, mehr DruckRente mit 70? Warum der Chef der Unternehmerverbände das für realistisch hält
Kein Ende in Sicht?
Niedersachsens Wirtschaft und vor allem die Automobilindustrie leidet! Insolvenzen, Stellenstreichungen, steigende Kosten. Als Chef der Unternehmerverbände ordnet Benedikt Hüppe im Gespräch die größten Probleme ein.
Ist das Teilzeit-Modell schuld?
Einflüsse wie gestiegene Lohnkosten belasten laut Hüppe die Wirtschaft auch in Niedersachsen stark. Und: Wenn immer mehr Menschen in Teilzeit arbeiten wollen, die Arbeit aber trotzdem gemacht werden müsse, passe das nicht ganz zusammen. Dem soll laut Benedikt Hüppe ein höheres Renteneintrittsalter entgegenwirken. Schon seine Generation betreffe das: „Ich bin knapp unter 40 und gehe davon aus, dass wir bis 70 arbeiten werden.“ Die Lebenserwartung sei höher als früher. Außerdem könne er sich vorstellen, in Zukunft körperliche Arbeit und Jobs am Schreibtisch unterschiedlich zu bewerten, was das Eintrittsalter der Rente betrifft.
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„Wir fürchten, in 2026 wird es so weitergehen“
Laut Hüppe habe die Politik schneller Veränderungen beschlossen, als die Industrien umsetzen konnten. Das bedeutet konkret: Seiner Einschätzung nach wird es auch mit den Insolvenzen nicht zu Ende sein: „Wir fürchten, in 2026 wird es so weitergehen“. Vor allem in Niedersachsens ehemaliger Vorzeigeindustrie. Was passieren muss, um die Automobilbranche zu retten und neue Jobs in Niedersachsen zu schaffen, das erfahrt ihr im Video.
Verwendete Quellen: RTL-Eigenrecherche

































