Drohbrief-SchockWas steht im Brief der Nancy-Guthrie-Entführer? Das ist bekannt

Nancy Guthrie
Die 84-jährige Nancy Guthrie wurde offenbar entfürt.
Instagram/ Savannah Guthrie

Die Entführer-Briefe im Fall Nancy Guthrie zeichnen ein grausames, zugleich rätselhaftes Bild!
Erst fordern Unbekannte Millionen in Bitcoin – dann heißt es plötzlich, die 84-jährige Mutter einer bekannten TV-Moderatorin sei nach der Entführung gestorben und „begraben mit der Natur“.

Nancy Guthrie: Was im Entführer-Brief steht

Nach ihrem Verschwinden Anfang Februar tauchte zuerst ein klassischer Erpresserbrief auf: Die Absender verlangten laut US-Medien wie dem People Magazin Millionen in Bitcoin und lieferten intime Details zu Haus, Schlafzimmer und Umgebung – offenbar, um zu beweisen, dass sie Zugriff auf Nancy Guthrie hatten. Beweise, dass die 84-Jährige noch lebt, fehlten aber völlig; das FBI sprach von „keinem Beweis für ein Lebenszeichen“ im Schreiben.

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Im Entführer-Drama um Nancy Guthrie richtet sich die Familie direkt an die mutmaßlichen Kidnapper: In einem emotionalen Instagram-Video bestätigen Savannah, ihr Bruder Camron und Schwester Annie den Lösegeldbrief und bitten um sichere Rückkehr ihrer Mutter. Savannah sagt: „Wir sind bereit zu reden“, warnt aber, man brauche „zweifelsfrei“ einen Lebensnachweis: „Wir müssen wissen, dass sie lebt und dass Sie sie bei sich haben. Bitte melden Sie sich bei uns.“

Später folgte eine zweite Nachricht, verschickt an mehrere Medien und aus demselben technischen Umfeld wie der erste Brief. Darin soll laut CNN & Co. gestanden haben, Nancy Guthrie sei „kurz nach ihrer Entführung gestorben“ – die Kidnapper hätten „nicht die Absicht gehabt, sie zu töten“, heißt es demnach sinngemäß. In einem Bericht wird sogar der Satz zitiert, Nancy sei nun „buried with nature“, also „mit der Natur begraben“; die Formulierung „time is no longer of the essence“ deutet ebenfalls darauf, dass die Absender sie für tot erklären.

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Auffällig: In dieser zweiten Nachricht fehlen sowohl eine neue Lösegeldforderung als auch konkrete Angaben dazu, wo sich eine mögliche Leiche befinden könnte. Genau diese Lücken machen Ermittler misstrauisch – sie gehen zwar davon aus, dass beide Schreiben von denselben Personen stammen, haben aber bis heute keine gesicherten Beweise, dass die Aussagen im Brief stimmen.

Reaktionen von Trump und Familie

Der Fall bewegt die USA – und sogar den Präsidenten im Weißen Haus. Donald Trump sprach öffentlich von einem „entsetzlichen Verbrechen“ und drohte den mutmaßlichen Entführern im Interview mit der Todesstrafe, sollte sich der Tod von Nancy Guthrie bestätigen. Tochter Savannah Guthrie wandte sich nicht nur auf Instagram sondern auch bei TV-Auftritten direkt an die möglichen Täter: Die Familie sei bereit zu „zahlen“ und flehe darum, Nancy zurückzubekommen.

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Trotz der düsteren Botschaft im zweiten Brief behandeln FBI und Sheriff-Behörde den Fall weiter als aktive Entführung – mit einer Belohnung von bis zu 50.000 Dollar für Hinweise. Solange niemand weiß, wer die Briefe wirklich geschrieben hat und was genau in der Nacht des Verschwindens passierte, bleibt eine letzte Hoffnung: dass Nancy Guthrie doch noch lebt und die Botschaften Teil eines perfiden Spiels sind.

Verwendete Quellen: Instagram.com, people.com, realtor.com, bbc.com