Blutüberströmt wählt sie selbst den NotrufAggro-Bär attackiert Karen (69) im Garten

Ihre größte Sorge gilt ihrem Hund.
Ein aggressiver Schwarzbär stürmt auf Karen Frye (69) aus Comstock im US-Bundesstaat Wisconsin los und verletzt sie schwer. Blutüberströmt wählt die Rentnerin noch selbst den Notruf. „Ich wurde gerade von einem Bären angegriffen, ich brauche Hilfe“, sagt sie mit zitternder Stimme, wie in der Aufzeichnung des Anrufs zu hören ist.
Aggressiver Schwarzbär läuft auf dem Grundstück von Karen Frye herum
„Ach du meine Güte, ich blute überall“, sagt die Frau den Rettungskräften am Telefon. „An meinem Arm, meinem Bein, am Kopf.“ Der Bär hat sie übel zugerichtet. Während die 69-Jährige nach der Attacke am 12. Juli mit den Rettungskräften spricht, läuft das Raubtier noch immer unruhig auf ihrem abgelegenen Grundstück herum.
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Doch Karen fürchtet nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern auch um das ihrer Hündin Daisy. „Ich blute und mein Hund ist vermisst“, erzählt sie den Rettungskräften verzweifelt. Ging der Bär auch auf das Haustier der Frau los? Auf den Notrufaufzeichnungen ist zu hören, wie Karen immer wieder nach ihrer verschwundenen Hündin ruft.

Frau und Hund Daisy werden von Rettungskräften versorgt
Als Polizei und Notfallsanitäter am Haus der Frau ankommen, finden sie die schwer verletzte 69-Jährige, deren blutende Fleischwunden sofort versorgt werden müssen. Dann taucht auch die verängstigte Daisy wieder auf. Sie muss auch von einem Tierarzt behandelt werden, aber es geht ihr gut, wie der Sender CNN berichtet.
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Ihr Frauchen hat es schlimmer erwischt. Karen Frye kommt in kritischem Zustand ins Krankenhaus. Inzwischen konnte aber auch sie laut dem Sender CBS wieder entlassen werden. Ob sie sich so schnell wieder allein in den Garten traut, ist allerdings fraglich.
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Behörden suchen noch nach dem Bären
Denn noch läuft der aggressive Bär frei herum. Die Polizei entdeckt das Tier zwar noch auf dem Grundstück der 69-Jährigen und schießt mehrmals. Doch der Bär entkommt nach der Attacke. Die Beamten finden laut CBS wenig später ein Jungtier in einem Baum. Ob das Tier, das Karen anfällt, dessen Mutter ist, muss aber noch geklärt werden. Beamte suchen noch nach dem Bären, um ihn sicherheitshalber zu töten.
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Schwarzbären sind laut der Wildtier-Behörde in Wisconsin eigentlich scheu und meiden Menschen. Warum dieses Exemplar am 12. Juli plötzlich angreift, ist völlig unklar. Wenn sich die Tiere bedroht fühlen oder Junge in der Nähe sind, könnten sie aggressiv auftreten, so das Department of Natural Resorces. In dem Bundesstaat leben nach Angaben der Behörde rund 24.000 Bären in freier Wildbahn. (jgr)
































