„Ich bin nicht freiwillig weggegangen”Vierfachmutter Michaela B. vermisst! Plötzlich tauchen mysteriöse Nachrichten auf

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Es gibt eine Meldung beim Verein „Österreich findet euch“ bezüglich des Verschwindens der Frau.
Facebook/Österreich findet euch

Wurde sie in eine Falle gelockt?
Seit Mitte Februar wird die 48-jährige Michaela B. aus Sankt Georgen in Österreich vermisst. Einige Zeit später tauchen auf einmal Nachrichten auf, die in ihrem Namen von einem ausländischen Server verschickt wurden. Der Inhalt ist rätselhaft. Die Kinder von Micheala B. haben eine Theorie, was ihrer Mutter zugestoßen sein könnte.

Die Vermisste hinterlässt unter anderem zwei Kinder

Seit dem 13. Februar gilt die Vierfachmutter als vermisst, wie die österreichische Kronen Zeitung berichtet. An jenem Tag soll sich die Österreicherin in Richtung Bahnhof Wildon aufgemacht haben. Damals deutet noch nichts darauf hin, dass sie für eine längere Zeit weg sein würde. Doch seither fehlt von ihr jede Spur.

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Zurück lässt die 48-Jährige unter anderem ihre beiden Kinder Christoph und Emely aus erster Ehe, die sich große Sorgen um ihre Mutter machen. „Was mir sofort auffiel: Ihre vier Chihuahuas – eines der Tiere ist trächtig – dürften schon seit vielen Stunden unversorgt gewesen sein”, erklärt der 19-jährige Sohn im Gespräch mit der Kronen Zeitung zu dem Tag des Verschwindens seiner Mutter. Was nicht zu dem gewohnten Verhalten der Hundezüchterin passen würde. „Weswegen ich ziemlich beunruhigt war.“ Neben Christoph und Emely hat die Frau noch zwei weitere Kinder aus einer anderen Beziehung, schreibt die Kronen Zeitung.

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Nachrichten gehen beim LKA ein

Kurze Zeit nach dem Verschwinden der Mutter tauchen dann die Nachrichten auf. Ein Indiz, dass die 48-Jährige möglicherweise von irgendwem irgendwo festgehalten wird? Wie die Kronen Zeitung berichtet, gehen unter anderem beim Landeskriminalamt Steiermark alarmierende Mails ein. Abgeschickt von einem anonymen Server im nahen Ausland, im Namen der vermissten Mutter: „Ich bin nicht freiwillig weggegangen. Aber hört auf, nach mir zu fahnden.“

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48-Jährige suchte bei Dating-Portalen nach Partner

Zuerst dachten die beiden Kinder an eine Verzweiflungstat wegen komplizierter Familienverhältnisse. Doch das würde eigentlich nicht zu ihrer Mutter passen, erklären die zwei gegenüber der österreichischen Zeitung. Eines sei laut den Kindern klar: Die 48-Jährige hat über diverse Dating-Portale nach einem Partner gesucht. „Sie kam dadurch mit einigen Männern in Kontakt, eine echte Verbindung entstand aber mit keinem von ihnen”, beschreiben die Kinder gegenüber der Kronen Zeitung. Die grausame Vermutung von Christoph und Emely: „Wurde unsere Mutter von einer Bekanntschaft in eine Falle gelockt – und in der Folge entführt?“

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Kurz vor dem Verschwinden packt Michaela B. noch einige Sachen ein

Die Spur verliert sich am Bahnhof. Zuvor soll die Mutter noch einige Dinge eingepackt haben: „Es fehlen einige – wenige – Hosen, T-Shirts. Socken, Unterwäsche. Ihr Reisepass, ihr Führerschein und anscheinend auch Bargeld”, beschreiben die Kinder gegenüber der Zeitung die Situation. (anr)

Verwendete Quelle: Kronen Zeitung