Wie diensttauglich ist Trumps FBI-Direktor Kash Patel. Bei einer Anhörung über Alkoholismus Vorwürfe im US-Kongress fliegen über die Frage die Fetzen. Die Kontrahenten verabreden sich am Ende sogar zum Duell.
„Ihr Privatleben ist mir ziemlich egal, solange Sie Ihre öffentlichen Aufgaben erfüllen können. Und das sind sehr weitreichende Aufgaben.”
Doch genau daran gibt es Zweifel. Mehrere Berichte im US-Magazin „The Atlantic" zeichnen ein wenig schmeichelhaftes Bild: exzessiver Alkoholkonsum, ungeklärte Abwesenheiten, Irritationen im Sicherheitsapparat.
„Ist heute ihre Aussage vor dem Kongress,
dass diese Vorwürfe kategorisch falsch sind?”
„Eindeutig und ausnahmslos falsch.”
„Es gab also keinen Moment, in dem man Sie nicht erreichen konnte?”
„Auf keinen Fall. Sie können meine gesamte Belegschaft fragen. Sie hören zu jeder einzelnen Stunde des Tages von mir, ebenso wie diese großartigen Gentlemen hier. Ebenso wie die Männer und Frauen in den staatlichen und lokalen Strafverfolgungsbehörden und im Weißen Haus.”
„Es gab also keine Fälle, in denen Ihr Team Schwierigkeiten hatte, Sie zu wecken oder zu finden, richtig?”
„Nein, das ist eine Farce. Ich weiß nicht einmal, woher Sie das haben.”
Doch der FBI-Direkter schießt zurück, bestreitet Alkohol im Blut zu haben und wirft dies sogar dem Senator vor. Jetzt wollen die beiden sich gleichzeitig testen lassen.
Der Promille-Showdown ist damit verabredet. Ort und Zeit sollen noch bestimmt werden.