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FBI

Das Federal Bureau of Investigation (kurz: FBI) ist eine Sicherheitsbehörde in den USA, zu deren Aufgaben u.a. die Terrorbekämpfung gehört.

FBI picture alliance / AP Photo

Das FBI ist eine Bundesbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika. FBI ist die Abkürzung für Federal Bureau of Investigation (Bundesamt für Ermittlung).

Das FBI ist dem Justizministerium unterstellt und für die innere Sicherheit der USA zuständig. Gleichzeitig ist es auch als Kriminalpolizei für die Aufklärung von Fällen verantwortlich, die in verschiedenen Bundesstaaten stattfinden oder für die es keine besondere Zuständigkeit gibt. Außerdem leistet das FBI den lokalen Kriminalbehörden Ermittlungshilfe.

Das FBI wurde 1908 unter dem Namen BOI gegründet und hatte anfangs nur 34 Agenten. 1924 wurde J. Edgar Hoover Direktor. Er professionalisierte das Amt, das während der Prohibition in den 30er-Jahren durch den Kampf gegen die Mafia weltweite Bekanntheit erlangte. 1935 erhielt das FBI seinen späteren Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Zuständigkeiten schrittweise erweitert. J. Edgar Hoover blieb bis zu seinem Tod 1972 Direktor.

Im Jahr 1950 veröffentlichte das FBI erstmals eine Liste der zehn meistgesuchten flüchtigen Personen. Während der 60er-Jahre wuchs die Kritik an der Behörde. 1972 zeigten Dokumente, dass sie sich kaum mit den Ermittlungen von Straftaten beschäftigte, sondern systematisch politische Gruppen überwachte. Erst in den 80er-Jahren verbesserte sich der Ruf des FBI wieder.

FBI-Agenten werden in der FBI-Akademie in Quantico (Virginia, USA) ausgebildet. Bewerber müssen zwischen 23 und 37 Jahre alt sein und einen Hochschulabschluss haben. Nur fünf Prozent der Bewerber bestehen in der Regel die Aufnahmeprüfung.

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