Weil dieses Reh eindeutig aus der Reihe tanzt, hat die französische Polizei diesen Clip veröffentlicht, um vor dem Tier zu warnen. Wer geschweige denn wo es ist, scheint das Reh nämlich nicht mehr so genau zu wissen.
Das Reh hat vermutlich fermentierte Früchte genascht und ist jetzt schlicht betrunken und in diesem Zustand mindestens genauso unberechenbar wie seine menschlichen Artgenossen. Vor allem für Autofahrer, warnt die Polizei, sind beschwipste Wildtiere eine ernstzunehmende Gefahr, wenn sie plötzlich auf die Straße torkeln. Berauschte Tiere sind in der Natur übrigens keine Seltenheit. Die meisten sind unfreiwillige Trinker, etwa wenn sie versehentlich gegorenes Fallobst erwischen. Andere sind aber tatsächlich auf der Suche nach Alkohol, belegt eine Studie der Universität Kalifornien. Wilde Schimpansen suchen gezielt nach gegorenen Früchten. Wahrscheinlich vermuten die Forscher, weil sie mehr überlebenswichtige Kalorien haben. Betrunken werden die Schimpansen davon allerdings nicht. Sie wiegen vergleichsweise so viel, dass sie für einen Rausch mehrere Tonnen Früchte essen müssten. Ganz bizarr wird es, wenn Tiere wie dieser Waschbär hochkonzentrierten Alkohol erwischen. Dieses Exemplar plündert einen Schnapsladen in Virginia und schläft dort stundenlang seinen Rausch aus. Von torkelnden Tieren in Straßennähe sagt die Polizei in Frankreich sollte man übrigens unbedingt Abstand halten und die Behörden informieren, ob sie bei so vielen Umdrehungen die Kurve kriegen, ist nämlich keinesfalls sicher.