Kasem Hattuta filmt sich am Buffet, bei Sporteinheiten an Deck. Der Passagier der „MV Hondius“ dokumentiert den Alltag an Bord des Kreuzfahrtschiffs, nachdem Hantavirus-Erkrankte und ein Todesopfer in Kap Verde von Bord gebracht worden sind und das Schiff Kurs auf die Kanaren genommen hat. Die Lage an Bord - laut ihm: ruhig.
,,Es herrscht keine Panik, es gibt keine vorgeschriebene Isolation, und auf dem Schiff gibt es niemanden, der Symptome aufweist. Wir haben einen Tagesablauf wie auf jeder anderen Reise auch, achten jedoch auf Abstandhalten, desinfizieren unsere Hände und tragen im Inneren des Schiffes Masken."
Die Aufnahmen vom Schiffsalltag postet er auf Social Media: Strenge Hygiene-Maßnahmen, aber auch Passagiere beim gemeinsamen Fernsehen.
,,Mein Tag beginnt mit Gymnastik, dann frühstücken wir. Tagsüber gibt es Unterhaltungsprogramme, unter Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Wir bekommen täglich drei Mahlzeiten. Ich laufe die meiste Zeit auf dem Schiff herum.“
Mit den Videos will Kasem Hattuta offenbar auch die Außenwelt beruhigen:
,,Von 149 Menschen sind nur sieben erkrankt – nach 35 Tagen an Bord. Das ist weder eine neue Pandemie noch Corona.“
Trotz der offenbar kontrollierten Situation an Bord: die Passagiere dürften erleichtert darüber sein, das Schiff zu verlassen.
Quelle: Kasem Ibn Hattuta