Nach Anschlag in Solingen Polizei durchsucht Flüchtlingsheim – Person (36) abgeführt!
Sie sind ihm auf den Fersen!
Die Polizei ist in Solingen möglicherweise dem Messerangreifer auf der Spur, der am Freitag (23. August) drei Menschen bei einem Stadtfest getötet hat. Einheiten durchkämmten am Samstagabend ein Flüchtlingsheim. Eine Person (36) sei abgeführt worden.
Polizei durchkämmt Flüchtlingsunterkunft in der Innenstadt von Solingen
Im Zusammenhang mit dem Messerangriff in Solingen mit drei Toten hat die Polizei mit starken Kräften eine Flüchtlingsunterkunft in der Innenstadt durchsucht. „Wir haben Hinweise erhalten, und aufgrund dessen führen wir gerade polizeiliche Maßnahmen durch“, sagte ein Polizeisprecher. Auch ein Spezialeinsatzkommando sei im Einsatz. Der Bereich werde von einer Hundertschaft abgesperrt. Bei dem Messerangriff auf einem Stadtfest waren am Freitagabend drei Menschen getötet und acht schwer verletzt worden. Nach dem Täter wird gefahndet.

Die Polizei hat am Samstagabend einen Mann aus der Flüchtlingsunterkunft in der Stadt abgeführt. Aus Polizeikreisen war zu erfahren, dass sie heute einen 36-jährigen Mann festgenommen haben. Ob und wie er mit der Tat in Verbindung steht, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.“
Polizei: Tatverdächtiger weiter flüchtig
Tatzusammenhänge würden jetzt geprüft, sagt ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Spiegel berichtet, dass die Einsatzkräfte in der Flüchtlingsunterkunft lediglich einen Mann abgeführt hätten, der als mutmaßlicher Zeuge vernommen werde. Der Tatverdächtige sei weiter flüchtig. Eine Polizeisprecherin sagte dazu, sie könne nur die Festnahme eines Mannes aus der Unterkunft bestätigen.
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Zu den Personalien könne er noch nichts sagen. Es soll vor Ort in dem Flüchtlingsheim noch weitere Festnahmen gegeben haben, allerdings hätten diese nicht im Kontext des Angriffes gestanden. Stattdessen hätten die Betroffenen keine Papiere bei sich gehabt.
Zuvor hatte die Polizei die Flüchtlingsunterkunft im früheren Finanzamt von Solingen mit starken Kräften gestürmt. Auch ein Spezialeinsatzkommando sei im Einsatz.
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Islamischer Staat reklamiert Anschlag für sich
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den tödlichen Messerangriff von Solingen in einem Bekennerschreiben für sich beansprucht. Der Angreifer sei IS-Mitglied gewesen und habe die Attacke, bei der drei Menschen getötet und acht schwer verletzt wurden, aus „Rache für Muslime in Palästina und anderswo“ verübt, hieß es in einer Mitteilung beim IS-Sprachrohr Amak.
Die Polizei Düsseldorf sagte dazu, es müsse geprüft werden, ob das Schreiben echt sei. Aus Ermittlerkreisen wurde darauf hingewiesen, dass der IS in der Vergangenheit öfter eine Tat für sich reklamiert habe, ohne dass es für eine wirkliche Zusammenarbeit mit dem Täter belastbare Hinweise gegeben habe. (xes/eon/dpa)






























































