Diese Besucher sind hier bei den Iguazú-Wasserfällen (IguAsu) in Brasilien auf sicheren Plattformen, während pro Sekunde rund sechs Millionen Liter Wasser an ihnen vorbeirauschen. Normalerweise laufen hier durchschnittlich nur rund 1,5 Millionen Liter durch.
„Wir hatten im Juni Niederschlagsmengen über dem klimatologischen Durchschnitt, insbesondere im Einzugsgebiet des Iguazú. Aus diesem Grund haben die Wasserfälle auf diesen Anstieg des Wasserstands reagiert."
Die Iguazú-Wasserfälle gehören zu den „Neuen Sieben Naturwunder der Welt“ und erstrecken sich über die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Sie sind eines der beliebtesten Reiseziele Südamerikas, auch jetzt.
„Dieser Ort strahlt so viel Energie aus; es fühlt sich wirklich magisch an. Jeder Besuch ist unglaublich, einfach wunderschön. Die Natur ist beeindruckend."
„Man kann sich Bilder ansehen, aber wenn man hierherkommt, ist es etwas ganz anderes. Ja, das beeindruckt mich sehr."
So beeindruckend die Natur ist, so gefährlich kann sie auch werden. Auf argentinischer Seite war der Zugang wegen der Wassermassen zeitweise gesperrt. Mittlerweile können aber auch dort wieder Besucher das Naturschauspiel bestaunen.