Bodycam-Aufnahmen der Polizei zeigen die dramatischen Minuten nach dem Unglück.
Der kleine Vincent aus Gilbert in Arizona ist in den Pool gefallen - liegt minutenlang unter Wasser. Retter starten mit Wiederbelebungsmaßnahmen und bringen das scheinbar leblose Kind ins Krankenhaus. Dort stellt der Arzt nur noch den Totenschein aus. Auf die Bemerkung eines Polizisten, es gäbe doch noch einen Puls sagt der Arzt: „Machen Sie ihre Sache ich mach meine - ich hab nicht umsonst studiert."
Vincent wird in die Leichenhalle gebracht - liegt dort 5 Stunden - bis ein Gerichtsmediziner ihn abholen will und feststellt: Vincent atmet.
„Offensichtlich ist hier die Todesfeststellung nicht korrekt durchgeführt worden. Der Junge war ja im kalten Wasser und kaltes Wasser bedeutet, dass die Gewebe sehr viel weniger Sauerstoff brauchen auch das Gehirn.“
Vincent wird in ein Kinderkrankenhaus geflogen - 5 Tage lang kämpfen Ärzte um sein Leben - dann die erlösende Nachricht: Vincent wird es schaffen - ohne bleibende Gehirnschäden - auch wenn der Weg lang ist.
„Wenn man diesen Jungen nach diesen fünf Minuten korrekt wiederbelebt hätte und dann diese Wiederbelebung weiter durchgeführt hätte, langsam den Körper erwärmt hätte, könnte der Junge wahrscheinlich komplett ohne Schäden jetzt leben.“
Gegen den Arzt wird inzwischen zumindest intern ermittelt auch gegen Vincents Eltern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. Freunde der Familie sammeln jetzt für das Wunderbaby das den Tod überlebt hat.