Alle Entwicklungen im Live-TickerTrump-Arzt: Wunde blutet immer noch

Trump kommt nur knapp mit dem Leben davon!
Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler im US-Bundesstaat Pennsylvania fallen am Samstagabend (Ortszeit) plötzlich Schüsse. Donald Trump wird getroffen und geht auf der Bühne zu Boden. Der Schütze drückt mehrfach ab, trifft einen Zuschauer tödlich. Geheimdienstmitarbeiter erschießen den Attentäter schließlich. Haben die Sicherheitskräfte versagt? Neue Erkenntnisse belasten schwer.
Eine Zusammenfassung der Geschehnisse gibt es hier
Das wissen wir über den Schützen

Playlist 50 Videos

In unserem Live-Ticker halten wir euch über alle Entwicklungen auf dem Laufenden

Key updates
Dimitri Blinski

Trump-Arzt: Wunde blutet immer noch 

Donald Trumps einst persönlicher Arzt gibt Entwarnung: Dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten geht es nach dem versuchten Attentat „gut“. In einer Stellungnahme an „die besorgten Bürger der USA“ erklärte Ronny L. Jackson, ehemaliger Leibarzt des Präsidenten während Trumps Amtszeit im Weißen Haus, der 78-Jährige würde sich hervorragend von der Schusswunde erholen. Aufgrund der hohen Durchblutung des Ohrs trete zwar periodisch eine Blutung auf, die Schwellung des Ohrs habe allerdings stark nachgelassen und die Wunde heile ordnungsgemäß. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es dem ehemaligen Präsidenten Trump gut geht und er sich wie erwartet von der Schusswunde, die er am Samstagnachmittag erlitten hat, erholt“, befindet Jackson.
E. Kusch

Trump-Schütze eine Stunde vor Tat als verdächtig eingestuft


Der Druck auf die Sicherheitskräfte wächst: Bereits eine Stunde bevor der Schütze auf Trump feuerte, stuften örtliche Sicherheitsleute den Täter in der Menge als verdächtig ein - ein "junger Mann, der sich merkwürdig verhielt", wie die New York Times berichtet. Auch der Secret Service, der den Ex-Präsidenten beschützt, sei informiert worden. Doch dann habe sich die Spur des Verdächtigen verloren. 
Mindestens zwei Sicherheitskräfte seien hinzugezogen worden, um bei der Suche zu helfen. Rund 20 Minuten bevor die Schüsse fielen, habe ein Scharfschütze den Attentäter auf einem Dach entdeckt, hieß es weiter. Warum die Kundgebung fortgesetzt wurde und Trump auf die Bühne trat, sei eine von vielen offenen Fragen an den Secret Service, schreibt die New York Times. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Kongressabgeordnete, die zuvor von Strafverfolgungsbeamten über den Stand der Ermittlungen informiert worden waren.
Der Verdächtigte habe einen Rucksack und ein Gerät zum Messen von Entfernungen bei sich gehabt, schrieb John Barrasso, Senator aus dem Bundesstaat Wyoming, auf X. 
Getötet worden sei der Attentäter dann 26 Sekunden nach seinem ersten Schuss, schreibt der Sender ABC News. Auf seinem Handy habe er im Vorfeld der Tat unter anderem nach dem Termin für den Trump-Auftritt gesucht sowie nach Fotos von Trump und US-Präsident Joe Biden. Der Schütze habe den Veranstaltungsort mindestens einmal vorab aufgesucht, so der Sender CBS News. 
Unklarheiten gibt es laut US-Medien auch bei der Frage der Sicherung des Gebäudes, von dem aus der Täter schoss. Zwei Tage vor der Veranstaltung informierten lokale Sicherheitskräfte den Secret Service, dass sie das Gebäude wegen Personalmangels nicht sichern könnten, wie CBS News weiter berichtete. 
E. Kusch

"Trump hat mitgenommen auf mich gewirkt" 

RTL-Reporterin Hanna Klouth hat den Parteitag der Republikaner und natürlich ganz besonders Donald Trump beobachtet: "Donald Trump hat durchaus mitgenommen auf mich gewirkt, fast sogar emotional in dem einen oder anderen Moment. Etwas, das man vom ehemaligen Präsidenten eigentlich eher selten sieht.", sagt sie. Wie Klouth sonst die Stimmung auf dem Parteitag einschätzt und Trumps neuen Vize J.D. Vance einordnet - im Video! 
Jessy Siodlaczek

Elon Musk will Mega-Summe an Trump spenden

Der Tesla-Chef hat angekündigt, monatlich rund 45 Millionen Dollar an ein neues politisches Aktionskomitee zu spenden, das die Präsidentschaftskandidatur des ehemaligen Präsidenten Donald Trump unterstützt. Musk ist derzeit der reichste Mensch der Welt mit einem geschätzten Vermögen von über 250 Milliarden Dollar. Die Summe, die er dem America PAC zur Verfügung stellen will, ist außergewöhnlich. Die bisher größte bekannte Spende für die Wahl 2024 beläuft sich auf 50 Millionen Dollar, eine Summe, die der Urenkel des Bankiers Thomas Mellon kürzlich einem Super-PAC zur Unterstützung von Trump gespendet hat. Musk hatte noch im März getwittert, dass er weder für den Wahlkampf von Trump noch für den von Präsident Joe Bidens spenden wolle. Doch der milliardenschwere Tesla-CEO hat sich dem ehemaligen Präsidenten in den letzten Monaten angenähert. 
Das Wall Street Journal berichtete im Mai, dass Musk und Trump in den letzten Monaten häufig miteinander gesprochen und ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hätten.
Das Wall Street Journal berichtete im Mai, dass Musk und Trump in den letzten Monaten häufig miteinander gesprochen und ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hätten. AP