Familie glaubt nicht an einen UnfallStewardess stürzt aus 24. Stock – nun ermittelt die Polizei

Stewardess stürzt aus 24. Stock – nun ermittelt die Polizei
Sie soll aus dem 24. Stock eines Hotels gestürzt sein.
Facebook / FLYSWAJ

War es doch kein Unfall?
Sie schrieb ihrer Schwester noch von einem neuen Hibiskus-Tattoo und Plänen für die Zukunft. Stunden später ist Southwest-Stewardess Jenny Lupton (50) tot. Sie stürzte aus dem 24. Stock eines Hotels auf Hawaii – und ihre Familie zweifelt an einem Unfall.

Honolulu: Southwest-Stewardess Jenny Lupton stürzt aus 24. Stock eines Hotels – Familie fordert Antworten

Honolulu – Der Tod von Jenny Lupton gibt ihrer Familie Rätsel auf. Die 50-jährige Flugbegleiterin von Southwest Airlines wurde während eines dienstlichen Aufenthalts auf Hawaii tot im Abfallbereich des Hilton Hawaiian Village gefunden. Zuvor war sie aus dem 24. Stock des Hotels gestürzt, berichtet unter anderem Hawaiinews.

tewardess stürzt aus 24. Stock – nun ermittelt die Polizei
Die Familie von Jenny Lupton bezweifelt, dass sie freiwillig in den Tod gesprungen ist.
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Ob es sich um einen tragischen Unfall, Suizid oder ein Verbrechen handelt, ist bislang nicht geklärt. Die Polizei von Honolulu ermittelt. Entscheidend könnten nun Aufnahmen der Überwachungskameras, mögliche Spuren im Hotelzimmer sowie Fingerabdrücke und DNA sein. Auch die Frage, ob Lupton in der Nacht Besuch hatte, steht offenbar im Raum.

Familie zweifelt an Freitod-Theorie

Für ihre Angehörigen passt ein freiwilliger Tod nicht zu Jenny Lupton. Noch wenige Stunden zuvor hatte sie ihrer Schwester von einem frisch gestochenen Hibiskus-Tattoo erzählt. Die Blume erinnerte sie an ihren Vater, der Hibiskus im Garten gepflanzt hatte. Lupton schrieb zudem, sie wolle das Tattoo nach ihrer Rückkehr noch farbig gestalten lassen.

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„Wir sind fest davon überzeugt, dass sie das nicht absichtlich getan hat“, sagte ihre Schwester einem US-Lokalsender. Die Familie halte deshalb entweder einen ungewöhnlichen Unfall oder ein Verbrechen für möglich. Ihre Nichte beschreibt die Stewardess als warmherzig, lebenslustig und voller Freundschaften.

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Besonders tragisch: Lupton hinterlässt einen 15-jährigen Sohn. Er sei der Mittelpunkt ihres Lebens gewesen, sagen Angehörige. Nach 29 Jahren bei Southwest Airlines sollte der kurze Zwischenstopp auf Hawaii nur eine Etappe zwischen zwei Einsätzen sein. Doch Jenny Lupton kehrte nicht mehr nach Hause zurück.

Verwendete Quellen: Facebook, Hawaiinews, news9