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Hawaii

Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Die Inselgruppe gehört zum polynesischen Kulturraum und ist der 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten.

Hawaii picture alliance/ robertharding

Hawaii ist eine Gruppe von Inseln im Pazifischen Ozean. Politisch gesehen gehört Hawaii zu den Vereinigten Staaten. Die polynesische Kultur ist jedoch allgegenwärtig. Die Hauptstadt ist Honolulu – der Name bedeutet übersetzt 'geschützte Bucht‘. Amtssprache ist neben Hawaiianisch auch Englisch. Der Inselstaat setzt sich aus 137 Inseln und Atollen zusammen. Abgesehen von den acht größten Inseln sind nur wenige bewohnt. Hawaii ist eine sehr abgelegene Inselgruppe, weshalb es eine einzigartige Fauna und Flora gibt. Hier sind viele endemische Tierarten und über 70 Vogelarten zu Hause. Auch die Pflanzenwelt ist als vielseitig einzustufen.

Auf den Inseln gibt es eine Vielzahl verschiedener Religionen, aber auch Ahnenkulte prägen das Bild Hawaiis. Dabei spielt beispielsweise die polytheistische Götterwelt im Rahmen der Hawaiischen Religion eine Rolle. Dennoch bekennt sich die Mehrheit – aufgrund von europäischen und US-kontinentalen Einflüssen – zum Christentum.

Die erste Besiedlung der Inseln fand vermutlich zwischen dem zweiten und dem sechsten Jahrhundert statt. Eine zweite Besiedlungswelle erfolgte im 11. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde Hawaii noch von einem König regiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte jedoch eine dritte Einwanderungswelle ein, die vor allem Asiaten auf die Inseln brachte. Somit wurden die Hawaiianer zur Minderheit. Ein Volksentscheid entschied schließlich darüber, dass Hawaii sich an die USA angliederte. Am 21. August 1951 wurde die Inselgruppe der 50. Staat der Vereinigten Staaten. Der erste hawaiianische Gouverneur war William F. Quinn. Neun Jahre später nahmen die Hawaiianer erstmals an einer US-Präsidentschaftswahl teil.

Weitere Informationen über Hawaii gibt es bei RTL.de.