Rätselhaftes Verschwinden kurz vor Aufklärung? Kleiner Gus (4) seit Monaten vermisst – Polizei verdächtigt nahestehende Person eines schweren Verbrechens

Wende in Vermisstenfall!
Seit mehr als vier Monaten beschäftigt das mysteriöse Verschwinden eines vierjährigen Jungen die Polizei in Australien. Seine Familie ist verzweifelt: „Unsere Herzen schmerzen und wir klammern uns an die Hoffnung, dass er gefunden und sicher zu uns zurückgebracht wird”, gibt sie in einem Statement Ende September 2025 bekannt. Mehrere Suchaktionen bleiben ergebnislos. Doch nun scheint Bewegung in die Ermittlungen zu kommen: Die Polizei hat eine verdächtige Person, die eine enge Verbindung zu seinem Haushalt haben soll, identifiziert.
Gus Lamont verschwindet beim Spielen spurlos
Gus Lamont wird zuletzt am 27. September 2025 gegen 17 Uhr vor dem Haus seiner Familie etwa 43 Kilometer südlich von Yunta in Südaustralien gesehen, berichtet Channel 9 News. Der als abenteuerlustige, aber schüchtern beschriebene Junge lebt dort laut The Advertiser zusammen mit seinen beiden Großmüttern, der Mutter und seinem kleinen Bruder auf einer Farm namens Out Park Station, die Familie züchtet dort Schafe. Der Vater des Jungen wohnt etwa 100 Kilometer entfernt von Frau und Kindern. Als eine der Frauen den Vierjährigen eine halbe Stunde später nach Hause rufen will, fehlt von ihm jede Spur.

Eine der größten Suchaktionen des Landes beginnt: Die Polizei durchkämmt nach eigenen Angaben ein Gebiet von insgesamt 706 Quadratkilometern. Unter anderem kommen berittene Polizisten, Soldaten, Polizeitaucher und Drohnen zum Einsatz. Als ein Schuhabdruck eines Kindes entdeckt wird, versucht sogar ein Spurenleser der Aborigines, der australischen Ureinwohner, die Fährte aufzunehmen – vergeblich. Gus bleibt verschwunden und seine Familie wendet sich in einem verzweifelten Statement an die Öffentlichkeit.
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„Wir vermissen ihn mehr als Worte beschreiben können”
„Das war ein Schock für unsere Familie und Freunde, und wir können kaum begreifen, was passiert ist“, heißt es darin. Die Familie sei allen, die bei der Suche nach dem Vierjährigen helfen würden, „unendlich dankbar”, berichtet ABC News. Gus würde spürbar fehlen: „Wir vermissen ihn mehr als Worte beschreiben können.”
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Zunächst schließt die Polizei eine Entführung oder ein Verbrechen aus, die Ermittler gehen davon aus, dass der Junge sich einfach im riesigen Outback verlaufen habe. Rund vier Monate nach seinem Verschwinden gibt Detective Superintendent Darren Fielke am Donnerstag (5. Februar) aber bekannt, dass bei den Ermittlungen Mitte Januar „Unstimmigkeiten” hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs von Gus’ letzten Bewegungen festgestellt worden seien, heißt es bei Channel 9 News.

„Aufgrund dieser Unstimmigkeiten und der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen hat eine Person, die in der Oak Park Station wohnt, ihre Unterstützung für die Polizei zurückgezogen und kooperiert nicht mehr mit uns“, sagt Fielke. Diese Person, die also eine enge Verbindung zum Haushalt der Familie hat, gilt nun laut The Guardian als verdächtig. Die South Australia Police stuft den Vermisstenfall nun als schweres Verbrechen ein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Gus Lamont vermisst – Polizei „fest entschlossen”
Wer ist der- oder diejenige, die nicht mehr mit der Polizei zusammenarbeitet, um das Verschwinden des Jungen mit den blonden Locken aufzuklären? „Ich möchte jedoch betonen, dass Gus’ Eltern nicht verdächtigt werden, in sein Verschwinden verwickelt zu sein“, erklärt Detective Superintendent Darren Fielke, wie verschiedene australische Medien berichten. Die Familie sei über diese Entwicklung der Ermittlungen „schockiert” gewesen, heißt es. Wer genau im Visier der Beamten ist, ist offiziell nicht bekannt.
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Es sei ein Durchsuchungsbefehl auf dem Farmgelände vollstreckt worden, dabei seien unter anderem ein Auto, ein Motorrad und elektronische Geräte beschlagnahmt worden, berichtet Channel 9 News. Das Verschwinden des Vierjährigen werde so lange „gründlich und gewissenhaft” untersucht, bis ein Ergebnis vorliege, stellt Detective Superintendent Darren Fielke fest: „Wir sind alle fest entschlossen, Gus zu finden und ihn zu seinen Eltern zurückzubringen.“
Verwendete Quellen: Channel 9 News, Pressemitteilung Polizei South Australia, The Advertiser, ABC News, The Guardian, The Australien
































